Die Älteren Kunstgeschichtlichen Sammlungen
Die Älteren Kunstgeschichten Sammlungen umspannen den zeitlichen Bogen vom 12. Jahrhundert bis zum Jahr 1900. Gemälde, Miniaturen, Skulpturen und kunstvolle kunstgewerbliche Gegenstände repräsentieren anschaulich das Kunstschaffen zur Zeit der Romanik, der Gotik und der Renaissance, des Barocks und des Klassizismus sowie des 19. Jahrhunderts. Zu den gotischen Meisterwerken zählt der „Altar von Schloss Tirol“ aus der Zeit um 1370/72. Der älteste erhaltene Flügelaltar des Alpenraums gilt als wichtiges politisches Manifest seiner Zeit. Eine weitere Besonderheit ist u. a. die Artuqidenschale aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, in deren Innenschale sich ein Medaillon mit der Himmelfahrt Alexanders des Großen befindet.
Einige der prominentesten Künstler sind Hans Multscher, Michael und Friedrich Pacher, Hans Klocker, Marx Reichlich, Hans Baldung Grien, Lucas Cranach Vater und Sohn, Bernhard Strigel, Jörg Breu d. Ä., Caspar Gras, Andreas Thamasch, Anton Faistenberger, Franz Sebald und Christoph sowie Michelangelo Unterberger, Paul Troger, Johann Georg Platzer, Johann Jakob Zeiller, Johann Evangelist Holzer, Jakob Christoph Schletterer, Nikolaus Moll, Simon Troger, Martin Knoller, Angelika Kauffmann, Joseph Anton Koch, Franz von Defregger, Mathias Schmid, Alois Gabl, Franz Richard Unterberger sowie Theodor von Hörmann.
Das Sammlungsgut wuchs im Laufe von 185 Jahren durch Ankäufe, Schenkungen, Stiftungen und Legate und wird ständig erweitert. Zudem bereichern zahlreiche Leihgaben u. a. von Klöstern, verschiedenen Wirtschaftsinstitution, Privatpersonen und seitens des Landes Tirol die Sammlungsbestände.
Der Sammelschwerpunkt konzentriert sich seit der Gründung des Ferdinandeums 1823 bis heute auf den regionalen Raum innerhalb der Alttiroler Grenzen.






















