Angelika Kauffmann - Shootingstar des 18. Jh.

Angelika Kauffmann ist eine der wenigen Künstlerinnen des 18. Jahrhunderts. Im Rahmen von „Zu Gast aus aller Welt“ zeigt das Ferdinandeum das Ölgemälde „Lady Henrietta Williams-Wynn“. Die Leihgabe aus dem vorarlberg museum ergänzt nun die Schausammlung um ein Kauffmann-Porträt aus ihrer Zeit in London. Die Tiroler Landesmuseen verfügen über sechs Bilder der Künstlerin, u. a. ein Selbstportrait als 13-Jährige und ein Portrait ihres Vaters.

Angelika Kauffmann, 1741 in Chur geboren, wurde von ihrem Vater, dem Maler Johann Joseph Kauffmann, schon als Kind gefördert und erhielt früh erste, eigene Aufträge im Bereich der Bildnismalerei. Nach diversen Stationen in Italien richtete sich die Künstlerin in England ein, wo sie – neben der Stilllebenmalerin Mary Moser – als einzige Frau die Royal Academy of Arts mitbegründete.