Buchpräsentation
Richard Heuberger (1884-1968) Historiker zwischen Politik und Wissenschaft

Richard Heuberger (1884–1968) zählt zu den bedeutendsten Historikern Tirols. Er lehrte und forschte in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts an der Universität Innsbruck. Trotz seiner nahezu vollständigen Erblindung, die er sich infolge des Ersten Weltkrieges zugezogen hatte, widmete er sich unermüdlich seinen historischen Forschungen. Neben seinem persönlichen Schicksal waren es die politischen, sozio-ökonomischen und geistig-kulturellen Verwerfungen seiner Zeit, die ausschlaggebend waren für seine lebenslange innere Suche nach „Wahrheit“ zwischen Religion und Wissenschaft, Glaube und Vernunft sowie sein Ringen um die „richtige“ Weltanschauung.

Der Südtiroler Wissenschaftler Harald Kofler hat in akribischer Arbeit, die ihn auch zahlreiche Tage an die Bibliothek des Ferdinandeums führte, eine beeindruckende Studie zu diesem wichtigen Tiroler Historiker geschaffen. Diese ist in der Reihe der „Schlern-Schriften“ erschienen.

Begrüßung: Mag. Roland Sila, Kustos der Bibliothek
Einleitung: Univ.-Prof. Dr. Julia Hörmann-Thurn und Taxis, Reihenherausgeberin
Zum Buch: DDr. Harald Kofler, Autor

Preis
Eintritt frei