NATUR-VERNETZT

Warum schluckt ein Birkhuhn kleine Steinchen? Warum bezeichnet man den Tannenhäher als „Gärtner des Zirbenwaldes“? In der Natur steht nichts für sich alleine, sondern alles ist Teil eines Kreislaufs. Anhand von Exponaten aus den unterschiedlichen Bereichen der Naturwissenschaften, aber auch aus den anderen Sammlungen der Tiroler Landesmuseen wird in der Ausstellung eine Vernetzung zwischen Biologie, Kunst und Geschichte dargestellt. Die Leitstruktur durch die Ausstellung ist das Werk des Alttiroler Universalgelehrten und Arztes Johann Anton Scopoli, der in einer ganz besonderen Beziehung zum Ferdinandeum steht. Eine Vernetzung findet auch zwischen den WissenschaftlerInnen statt: Durch das museumseigene Datenerfassungsprogramm BioOffice sind alle Sammlungs-, Beobachtungs- und Forschungsarbeiten Teil eines international beachteten digitalen Datennetzes.

BIO.LECTOR
Mit dem Bio.LECTOR, der interaktiven Quiz-Tour am iPad, können Jugendliche ab 12 Jahren in der Ausstellung ein Quiz mit Single- und Multiple-Choice-Fragen sowie Kamera-, Schätz- und Zuordnungsaufgaben lösen und Punkte sammeln. Der Bio.LECTOR ist kostenlos an der Kassa erhältlich.

INNSBRUCKER INSTITUTIONEN IM NETZWERK
Nicht nur die Tiroler Landesmuseen, sondern auch das Schloss Ambras Innsbruck und das Audioversum beschäftigen sich dieses Jahr mit dem Thema Natur. Unter dem Titel „Echt tierisch! Die Menagerie des Fürsten" erzählt das Schloss Ambras mit Kunstkammerstücken, Gemälden und außergewöhnlichen Tierstudien erstaunliche Geschichten über die Welt der Tiere und ihre herausragende Bedeutung in der Renaissance (18.6. – 4.10.). Die interaktive Ausstellung „So hören Tiere" im Audioversum zeigt auf, wie gut Tiere im Vergleich zum Menschen hören (ab 27.03.). Gemeinsam mit dem Alpenzoo Innsbruck gewähren das Museum im Zeughaus, Schloss Ambras und das Audioversum ihren Gästen bei wechselseitigem Besuch einen ermäßigten Eintritt. Mit einem vollen Stempelpass kann man an einem Gewinnspiel teilnehmen.