Seh(n)sucht 3D

Die Illusion der Dreidimensionalität erlebte durch die modernen 3D-Techniken im Bereich von Kino, Computerspiel und Fernsehen in den letzten Jahren einen außergewöhnlichen Aufschwung. Die Ausstellung thematisiert die Darstellung des Räumlichen in verschiedenen Medien. So wurde bereits in der Antike erkannt, dass für eine räumliche Wahrnehmung zwei Augen notwendig sind. In der frühen Renaissance wurde die mathematisch konstruierbare Perspektive entdeckt. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts konnte das räumliche Sehen physikalisch nachgewiesen werden. 3D-Effekte in zweidimensionalen Bildern werden bis heute für unterschiedliche Medien weiterentwickelt und auch in der bildenden Kunst eingesetzt. In gebirgigen Ländern wie Tirol spielt die dritte Dimension auch im Bereich der Kartographie eine wesentliche Rolle. Bedeutend sind räumliche Effekte auch bei gemalten Landschaftspanoramen.