CRANACH NATÜRLICH
HIERONYMUS IN DER WILDNIS

Cranach d. Ä. (1472–1553), neben Dürer einer der bedeutendsten Maler seiner Zeit, hat sich wiederholt mit einem Thema beschäftigt: Hieronymus in der Wüste. Doch diese „Wüste“ ist ein erstaunlicher Ort. Cranach verwandelt sie in eine saftige Waldlandschaft, bevölkert von höchst realistischen Tieren und wunderlichen Fabelwesen. Ausgehend vom Meisterwerk „Hl. Hieronymus in der Einöde“, verortet die Ausstellung erstmals den Naturmaler Cranach im Spannungsfeld seiner Epoche. Naturwissenschaft und Symbolik gehen Hand in Hand und beziehen eine verblüffende Stellung zu Streitfragen des Reformationszeitalters.

Die nächsten Termine:

Kinder-Werkstatt - Natur selbst drucken

Mittwoch, 8. August, 9 - 12 Uhr
Ferdinandeum

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Fasan, Biber und Hirsche gibt es tatsächlich im Wald, aber was machen dort ein Löwe und ein Papagei mit Menschenkopf? Entschlüssle mit uns alle Geheimnisse rund um das Bild des Hieronymus, das vor 500 Jahren von Lucas Cranach gemalt wurde. Welche Tiere und Pflanzen kannte der Künstler aus den Büchern seiner Zeit? Gibt es sie heute noch? Skizziere die Tiere in der Ausstellung, danach kannst du im Atelier Farben mischen und malen und aus echten Blüten und Blättern Naturselbstdrucke anfertigen.

Zur Ausstellung
Cranach d. Ä. (1472–1553), neben Dürer einer der bedeutendsten Maler seiner Zeit, hat sich wiederholt mit einem Thema beschäftigt: Hieronymus in der Wüste. Doch diese „Wüste“ ist ein erstaunlicher Ort. Cranach verwandelt sie in eine saftige Waldlandschaft, bevölkert von höchst realistischen Tieren und wunderlichen Fabelwesen. Ausgehend vom Meisterwerk „Hl. Hieronymus in der Einöde“, verortet die Ausstellung erstmals den Naturmaler Cranach im Spannungsfeld seiner Epoche. Naturwissenschaft und Symbolik gehen Hand in Hand und beziehen eine verblüffende Stellung zu Streitfragen des Reformationszeitalters.

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Preis
€ 5 / Kind

Führung

Sonntag, 26. August, 11 Uhr
Ferdinandeum

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Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

Vortrag - Cranach in Innsbruck

Donnerstag, 6. September, 18 Uhr
Ferdinandeum

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Lucas Cranachs d. Ä. Gnadenbild Mariahilf im Innsbrucker Dom ist eines der meistkopierten und weitverbreitetsten Marienbilder, doch ist vielen Menschen kaum mehr bewusst, dass dieses Gemälde eines der Reformation sehr nahestehenden Künstlers ursprünglich für einen ganz anderen Kontext geschaffen wurde. Auch die Tiroler Landesmuseen nennen eine Reihe von Werken Cranachs d. Ä. und d. J. sowie deren Werkstatt ihr Eigentum. Wie diese in einem protestantischen Umfeld gemalten Bilder in das katholische Tirol kamen, ist Gegenstand dieses Vortrags.

Zur Ausstellung
Cranach d. Ä. (1472–1553), neben Dürer einer der bedeutendsten Maler seiner Zeit, hat sich wiederholt mit einem Thema beschäftigt: Hieronymus in der Wüste. Doch diese „Wüste“ ist ein erstaunlicher Ort. Cranach verwandelt sie in eine saftige Waldlandschaft, bevölkert von höchst realistischen Tieren und wunderlichen Fabelwesen. Ausgehend vom Meisterwerk „Hl. Hieronymus in der Einöde“, verortet die Ausstellung erstmals den Naturmaler Cranach im Spannungsfeld seiner Epoche. Naturwissenschaft und Symbolik gehen Hand in Hand und beziehen eine verblüffende Stellung zu Streitfragen des Reformationszeitalters.

Preis
Eintritt frei

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