STEREO-TYPEN
GEGEN EINE MUSIKALISCHE MONO-KULTUR

Wer macht die Musik – und was macht die Musik mit uns? Warum lässt sie kaum jemanden kalt und warum ist sie für so viele Menschen so wichtig, dass sie sich in unterschiedlicher Art und Weise intensiv mit ihr beschäftigen? Wir bezeichnen diese Menschen spielerisch als „Stereo-Typen“: Personen aus Vergangenheit und Gegenwart, für die Musik Beruf, Hobby oder Konsumgut ist. Als BesucherIn der Ausstellung sind Sie eingeladen, in diesen Charakteren viele Ihrer eigenen Emotionen wiederzufinden, die gerade in der Musik eine besonders wichtige Rolle spielen: Begeisterung, Leidenschaft, Neugier, Ehrgeiz,Frustration. In inszenierten Musikräumen bietet sich Gelegenheit, sich mit verschiedenen Arten der Musikerfahrung auseinanderzusetzen, das eigene Verhältnis zur Musik zu beleuchten und zu hinterfragen.

BÜRGERLICHE WURZELN
Der Anlass für die Ausstellung ist ein Jubiläum: 2018 feiern wir 200 Jahre Innsbrucker Musikverein. Wir nehmen in unserer Ausstellung vielfach Bezug auf diese Vorgängerinstitution des Tiroler Landeskonservatoriums und der Musikschule der Stadt Innsbruck. Unsere Ausstellung will jedoch nicht bloß einen Überblick über die Geschichte des Musikvereins geben, sondern anhand von Objekten der Vergangenheit und der Gegenwart zeigen, dass unsere Musikkultur allgemein – und beileibe nicht nur im Genre der „Klassik“ – tief im bürgerlichen 19. Jahrhundert wurzelt. In dieser Zeit entstanden die schon erwähnten Rituale und Konventionen,
die wir aufzeigen wollen. Prägende Elemente des Kulturbetriebs im 19. Jahrhundert wie Virtuosentum, Überhöhung der Kunst und Kanonbildung, wirken vielfältig in unsere Zeit hinein.
So sehr uns heute das Attribut „bürgerlich“ fremd erscheinen mag, der Schatten des „langen 19. Jahrhunderts“ reicht bis in die Gegenwart.

RÄUME INTENSIVER MUSIKERFAHRUNG
Die Schau präsentiert sich als Abfolge von Räumen intensiver Musikerfahrung:  Musikunterrichtszimmer, Werkstatt, Salon, Künstlerzimmer und Konzertsaal sind nicht nur herkömmliche Ausstellungsräume; sie sind Orte, an denen Sie fast wöchentlich Gelegenheit haben, Livemusik und Stereo-Typen in Aktion zu erleben.

Die nächsten Termine:

Raum für Musik!

Mittwoch, 19. September, 15.30 Uhr
Ferdinandeum

Bespielung der Räume in der Ausstellung
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MusikerInnen, Lehrende und SchülerInnen, InstrumentenbauerInnen und KomponistInnen werden eingeladen, jeweils eine Stunde aktiv die Räume der Ausstellung mit Live-Acts zu beleben: InstrumentenbauerInnen geben Werkstatt-Einblicke und stellen sich der Diskussion, MusikerInnen spielen in einem informellen Rahmen und bieten dem Publikum Möglichkeiten zur Begegnung, reale Unterrichtsstunden werden ins Museum verlegt, SchülerInnen und Lehrende stellen sich den Fragen des Publikums. Bespielt werden der Salon, das Unterrichtszimmer, die Werkstatt und der Konzertsaal.

Programm
Musiksalon: Lieder und Klavierstücke von Clara und Robert Schumann mit Maria Erlacher (Sopran), Martin Friedrich Lechleitner (Tenor) und Annette Seiler (Hammerflügel)

Zur Ausstellung
Wer macht die Musik – und was macht die Musik mit uns? Warum lässt sie kaum jemanden kalt und warum ist sie für so viele Menschen so wichtig, dass sie sich in unterschiedlicher Art und Weise intensiv mit ihr beschäftigen? Wir bezeichnen diese Menschen spielerisch als „Stereo-Typen“: Personen aus Vergangenheit und Gegenwart, für die Musik Beruf, Hobby oder Konsumgut ist. Als BesucherIn der Ausstellung sind Sie eingeladen, in diesen Charakteren viele Ihrer eigenen Emotionen wiederzufinden, die gerade in der Musik eine besonders wichtige Rolle spielen: Begeisterung, Leidenschaft, Neugier, Ehrgeiz,Frustration. In inszenierten Musikräumen bietet sich Gelegenheit, sich mit verschiedenen Arten der Musikerfahrung auseinanderzusetzen, das eigene Verhältnis zur Musik zu beleuchten und zu hinterfragen.

Der Anlass für die Ausstellung ist ein Jubiläum: 2018 feiern wir 200 Jahre Innsbrucker Musikverein. Wir nehmen in unserer Ausstellung vielfach Bezug auf diese Vorgängerinstitution des Tiroler Landeskonservatoriums und der Musikschule der Stadt Innsbruck. Unsere Ausstellung will jedoch nicht bloß einen Überblick über die Geschichte des Musikvereins geben, sondern anhand von Objekten der Vergangenheit und der Gegenwart zeigen, dass unsere Musikkultur allgemein – und beileibe nicht nur im Genre der „Klassik“ – tief im bürgerlichen 19. Jahrhundert wurzelt. In dieser Zeit entstanden die schon erwähnten Rituale und Konventionen,
die wir aufzeigen wollen. Prägende Elemente des Kulturbetriebs im 19. Jahrhundert wie Virtuosentum, Überhöhung der Kunst und Kanonbildung, wirken vielfältig in unsere Zeit hinein.
So sehr uns heute das Attribut „bürgerlich“ fremd erscheinen mag, der Schatten des „langen 19. Jahrhunderts“ reicht bis in die Gegenwart.

Die Schau präsentiert sich als Abfolge von Räumen intensiver Musikerfahrung:  Musikunterrichtszimmer, Werkstatt, Salon, Künstlerzimmer und Konzertsaal sind nicht nur herkömmliche Ausstellungsräume; sie sind Orte, an denen Sie fast wöchentlich Gelegenheit haben, Livemusik und Stereo-Typen in Aktion zu erleben.

Preis
reg. € 11 / erm. € 8

Quartettabend in D

Samstag, 22. September, 19 Uhr
Ferdinandeum

Streichquartette von Felix Mendelssohn Bartholdy und Joseph Netzer
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Mit diesem Konzert bringt das Cedag Quartett einen kleinen Zyklus zum Abschluss: Diesem „Quartettabend in D“ gingen Quartettabende in E (2017) und F (2016) voraus – stets mit der Gegenüberstellung von Werken Felix Mendelssohn Bartholdys und seines Tiroler Zeit genossen Joseph Netzer. Netzer lernte Mendelssohn persönlich kennen, als er mit seiner Zigeuneroper „Mara“ in Leipzig gastierte. Später wirkte der aus Zams im Oberinntal gebürtige Komponist eine Zeitlang am Leipziger Theater als Kapellmeister. Sein Streichquartett in D-Dur stammt aus dem
Jahr 1846 und ist von jener romantischen Klassizität geprägt, die auch typisch für das musikalische Schaffen Mendelssohns ist, dessen eigenes D-Dur-Werk 1839 in Leipzig uraufgeführt wurde – ein ausnehmend brillantes Quartett mit einem besonders virtuosen Violinpart, der für Mendelssohns Freund Ferdinand David bestimmt war.

Cedag Quartett
Martin Yavryan (Violine 1)
Clemens Gahl (Violine 2)
Ernst Theuerkauf (Viola)
Peter Polzer (Violoncello)

Preis
€ 19
erm. € 16
€ 10 für Schülerinnen & StudentInnen bis 27 Jahre

Konzert auch im Abonnement erhältlich

Raum für Musik!

Mittwoch, 26. September, 15.30 Uhr
Ferdinandeum

Bespielung der Räume in der Ausstellung
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MusikerInnen, Lehrende und SchülerInnen, InstrumentenbauerInnen und KomponistInnen werden eingeladen, jeweils eine Stunde aktiv die Räume der Ausstellung mit Live-Acts zu beleben: InstrumentenbauerInnen geben Werkstatt-Einblicke und stellen sich der Diskussion, MusikerInnen spielen in einem informellen Rahmen und bieten dem Publikum Möglichkeiten zur Begegnung, reale Unterrichtsstunden werden ins Museum verlegt, SchülerInnen und Lehrende stellen sich den Fragen des Publikums. Bespielt werden der Salon, das Unterrichtszimmer, die Werkstatt und der Konzertsaal.

Programm
In memoriam Hans-Ulrich Roth: Kompositionen eines Geigenbauers – mit Johannes Anker und MusikerkollegInnen

Zur Ausstellung
Wer macht die Musik – und was macht die Musik mit uns? Warum lässt sie kaum jemanden kalt und warum ist sie für so viele Menschen so wichtig, dass sie sich in unterschiedlicher Art und Weise intensiv mit ihr beschäftigen? Wir bezeichnen diese Menschen spielerisch als „Stereo-Typen“: Personen aus Vergangenheit und Gegenwart, für die Musik Beruf, Hobby oder Konsumgut ist. Als BesucherIn der Ausstellung sind Sie eingeladen, in diesen Charakteren viele Ihrer eigenen Emotionen wiederzufinden, die gerade in der Musik eine besonders wichtige Rolle spielen: Begeisterung, Leidenschaft, Neugier, Ehrgeiz,Frustration. In inszenierten Musikräumen bietet sich Gelegenheit, sich mit verschiedenen Arten der Musikerfahrung auseinanderzusetzen, das eigene Verhältnis zur Musik zu beleuchten und zu hinterfragen.

Der Anlass für die Ausstellung ist ein Jubiläum: 2018 feiern wir 200 Jahre Innsbrucker Musikverein. Wir nehmen in unserer Ausstellung vielfach Bezug auf diese Vorgängerinstitution des Tiroler Landeskonservatoriums und der Musikschule der Stadt Innsbruck. Unsere Ausstellung will jedoch nicht bloß einen Überblick über die Geschichte des Musikvereins geben, sondern anhand von Objekten der Vergangenheit und der Gegenwart zeigen, dass unsere Musikkultur allgemein – und beileibe nicht nur im Genre der „Klassik“ – tief im bürgerlichen 19. Jahrhundert wurzelt. In dieser Zeit entstanden die schon erwähnten Rituale und Konventionen,
die wir aufzeigen wollen. Prägende Elemente des Kulturbetriebs im 19. Jahrhundert wie Virtuosentum, Überhöhung der Kunst und Kanonbildung, wirken vielfältig in unsere Zeit hinein.
So sehr uns heute das Attribut „bürgerlich“ fremd erscheinen mag, der Schatten des „langen 19. Jahrhunderts“ reicht bis in die Gegenwart.

Die Schau präsentiert sich als Abfolge von Räumen intensiver Musikerfahrung:  Musikunterrichtszimmer, Werkstatt, Salon, Künstlerzimmer und Konzertsaal sind nicht nur herkömmliche Ausstellungsräume; sie sind Orte, an denen Sie fast wöchentlich Gelegenheit haben, Livemusik und Stereo-Typen in Aktion zu erleben.

Preis
reg. € 11 / erm. € 8

weitere Termine