FEUER

Die zentrale Bedeutung des Feuers spiegelt sich nicht nur in der antiken Elementelehre, sondern auch in verschiedenen Schöpfungsmythen wider: Der griechische Held Prometheus stiehlt den Göttern das Feuer und bringt es den Menschen, weshalb er auch als der eigentliche Schöpfer der Menschheit gepriesen wurde. Diese göttliche Dimension des Feuers kommt auch in der jüdischchristlichen Tradition zum Ausdruck – etwa durch den brennenden Dornbusch oder das Osterfeuer. Obwohl das Feuer seine zerstörerische Kraft entfalten und unkontrolliert ganze Existenzen vernichten kann, war und ist es in regulierter Form lebensnotwendig. In der Vergangenheit versuchte man stets die Glut im Herd zu halten, denn das Feuermachen war aufwändig und schwierig. Feuer hat also ganz unterschiedliche, manchmal gar gegensätzliche Bedeutungen.

Die Darstellung des Feuers kann Liebe und Verehrung zum Ausdruck bringen. Bilder vom Fegefeuer und der Hölle aber können Furcht und Angst hervorrufen. Anhand zahlreicher, selten gezeigter Schätze aus den Depots spürt die Ausstellung unterschiedlichen Wirkungsweisen und Bedeutungen des Feuers nach. Wie aufwändig war das Feuermachen und womit hat man versucht, das Feuer zu kontrollieren? Wie wurde Feuer in unterschiedlichsten Zusammenhängen wahrgenommen und wie seine lodernde Kraft dargestellt? Und warum kann der Phönix aus der  Asche zu neuem Leben emporsteigen?

Die nächsten Termine:

Modeschau - Art & Artificial

Dienstag, 3. Juli, 18.30 Uhr
Volkskunstmuseum

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Bereits zum fünften Mal findet die Modeschau der Modeferrari Innsbruck im Kreuzgang des Tiroler Volkskunstmuseum statt! Die SchülerInnen der 1. bis 4. Modeklasse sowie Diplomkollektionen der MaturantInnen setzten sich mit dem Thema Kunst und Handwerkskunst, Elektrizität und Künstlichkeit in ihren Modellentwürfen auseinander. Präsentieren werden die SchülerInnen selbst – diesmal mit prominenter Unterstützung durch Lifeball Moderator Alfons Haider.

Zur Ausstellung
Die zentrale Bedeutung des Feuers spiegelt sich nicht nur in der antiken Elementelehre, sondern auch in verschiedenen Schöpfungsmythen wider: Der griechische Held Prometheus stiehlt den Göttern das Feuer und bringt es den Menschen, weshalb er auch als der eigentliche Schöpfer der Menschheit gepriesen wurde. Diese göttliche Dimension des Feuers kommt auch in der jüdischchristlichen Tradition zum Ausdruck – etwa durch den brennenden Dornbusch oder das Osterfeuer. Obwohl das Feuer seine zerstörerische Kraft entfalten und unkontrolliert ganze Existenzen vernichten kann, war und ist es in regulierter Form lebensnotwendig. In der Vergangenheit versuchte man stets die Glut im Herd zu halten, denn das Feuermachen war aufwändig und schwierig. Feuer hat also ganz unterschiedliche, manchmal gar gegensätzliche Bedeutungen.

Die Darstellung des Feuers kann Liebe und Verehrung zum Ausdruck bringen. Bilder vom Fegefeuer und der Hölle aber können Furcht und Angst hervorrufen. Anhand zahlreicher, selten gezeigter Schätze aus den Depots spürt die Ausstellung unterschiedlichen Wirkungsweisen und Bedeutungen des Feuers nach. Wie aufwändig war das Feuermachen und womit hat man versucht, das Feuer zu kontrollieren? Wie wurde Feuer in unterschiedlichsten Zusammenhängen wahrgenommen und wie seine lodernde Kraft dargestellt? Und warum kann der Phönix aus der  Asche zu neuem Leben emporsteigen?

Preis
Kartenvorverkauf über Ferrarischule Innsbruck
Weinhartstraße 4, 6020 Innsbruck, 0512 587191

Themenführung - Interkulturelle Perspektiven auf Feuer

Freitag, 13. Juli, 15 Uhr
Volkskunstmuseum

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Welche Bedeutungen hat Feuer in Bezug auf die religiöse Praxis und die persönliche Spiritualität? Welche kulturellen Traditionen und Handlungen sind damit verbunden? Drei GesprächspartnerInnen erzählen aus einer alevitischen und einer katholischen Perspektive sowie aus Sicht einer Hindu-Tradition vom alltäglichen Umgang und der Bedeutung von Feuer. Objekte in der Sonderausstellung „Feuer“ geben Anlass für das Gespräch.

Mit Özgür Erdogan, Chahat Kapur-Gelani und Andreas Liebl
In Koop. mit dem Haus der Begegnung

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Die zentrale Bedeutung des Feuers spiegelt sich nicht nur in der antiken Elementelehre, sondern auch in verschiedenen Schöpfungsmythen wider: Der griechische Held Prometheus stiehlt den Göttern das Feuer und bringt es den Menschen, weshalb er auch als der eigentliche Schöpfer der Menschheit gepriesen wurde. Diese göttliche Dimension des Feuers kommt auch in der jüdischchristlichen Tradition zum Ausdruck – etwa durch den brennenden Dornbusch oder das Osterfeuer. Obwohl das Feuer seine zerstörerische Kraft entfalten und unkontrolliert ganze Existenzen vernichten kann, war und ist es in regulierter Form lebensnotwendig. In der Vergangenheit versuchte man stets die Glut im Herd zu halten, denn das Feuermachen war aufwändig und schwierig. Feuer hat also ganz unterschiedliche, manchmal gar gegensätzliche Bedeutungen.

Die Darstellung des Feuers kann Liebe und Verehrung zum Ausdruck bringen. Bilder vom Fegefeuer und der Hölle aber können Furcht und Angst hervorrufen. Anhand zahlreicher, selten gezeigter Schätze aus den Depots spürt die Ausstellung unterschiedlichen Wirkungsweisen und Bedeutungen des Feuers nach. Wie aufwändig war das Feuermachen und womit hat man versucht, das Feuer zu kontrollieren? Wie wurde Feuer in unterschiedlichsten Zusammenhängen wahrgenommen und wie seine lodernde Kraft dargestellt? Und warum kann der Phönix aus der  Asche zu neuem Leben emporsteigen?

Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

Führung

Sonntag, 22. Juli, 11 Uhr
Volkskunstmuseum

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Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

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