Zwischen Ideologie, Anpassung und Verfolgung
Kunst und Nationalsozialismus in Tirol

Mit der Etablierung des "Ständestaates" und den immer gewalttätiger auftretenden Nationalsozialisten wird auch in Tirol die politische und wirtschaftliche Situation für KünstlerInnen zunehmend schwieriger. Zwar sind einige bereits früh und aus Überzeugung der NSDAP beigetreten, andere KünstlerInnen wiederum, wie Johannes Troyer, sind emigriert oder haben sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Die Mehrheit jedoch hat sich den neuen Dogmen der Kunst angepasst. Die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Zugängen zu Kunst und Politik zu jener Zeit bietet einen Einblick in das Kunstschaffen dieser von Krieg und Ideologie geprägten Jahre.

Ein Teil der Ausstellung ist der Präsentation jener Zeichnungen und Skizzen gewidmet, die der Kufsteiner Künstler Harald Pickert während seiner Internierung über Leid und Grauen in Konzentrationslagern angefertigt hat. Darüber hinaus werden Werke von Martin Gostner, Tatiana Lecomte, Marcel Odenbach und Johanna Tinzl als zeitgenössische (Kunst-)Kommentare in die Ausstellung einbezogen.

Die nächsten Termine:

Vortrag "Architekturvorhaben für Tirol 1938 - 1945"

Mittwoch, 27. März, 18 Uhr
Ferdinandeum

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mit Christoph Hölz, Archiv für Baukunst, Innsbruck

Theaterpädagogischer Workshop "Im Bild sein"

Samstag, 30. März, 9 - 13 Uhr
Ferdinandeum

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mit Armin Staffler, Theaterpädagoge
keine Vorkenntnisse erforderlich, ab 16 Jahre, mit Anmeldung

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Preis
Jugendliche bis 19 Jahre € 5
Erwachsene € 14
ermäßigt und Museumsvereinsmitglieder € 10

Führung

Sonntag, 31. März, 11 Uhr
Ferdinandeum

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Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

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