CRANACH, NATURALMENTE
SAN JERÓNIMO EN LA SELVA

Cranach el Viejo (1472–1553), uno de los pintores más importantes de su época junto a Durero, se ocupó en repetidas ocasiones de un tema: san Jerónimo en el desierto. Sin embargo, este «desierto» es un lugar sorprendente. Cranach lo transforma en un paisaje de bosque frondoso habitado por animales de gran realismo y extraños seres fabulosos. Tomando como base la obra maestra San Jerónimo en el desierto, la exposición sitúa por primera vez a Cranach, pintor de la naturaleza, en el contexto de las tensiones de su época. Las ciencias naturales y el simbolismo van unidos y adoptan una posición sorprendente respecto a las disputas de la época de la Reforma.

Die nächsten Termine:

Kuratorenführung

Sonntag, 30. September, 11 Uhr
Ferdinandeum

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Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

FINISSAGE

Sonntag, 7. Oktober, 18 Uhr
Ferdinandeum

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zur Ausstellung „Cranach natürlich“

Der letzte Tag der Schau wird zum Anlass genommen, Lucas Cranach den Älteren noch einmal als Naturmaler zu feiern. Im Rahmen einer Finissage werden um 18 Uhr bei freiem Eintritt Teile des Konzertes „El Grillo. Tierstimmen in der Musik der Renaissance“ vom Ensemble rosarum flores intoniert. Besucherinnen und Besucher haben bei der Abschlussveranstaltung noch ein letztes Mal Gelegenheit den neben Albrecht Dürer wohl bedeutendsten Maler seiner Zeit auf ganz neue Art und Weise kennenzulernen und sich mit den Kuratorinnen der Ausstellung auszutauschen.

Cranach d. Ä. (1472–1553), neben Dürer einer der bedeutendsten Maler seiner Zeit, hat sich  wiederholt mit einem Thema beschäftigt: Hieronymus in der Wüste. Doch diese „Wüste“ ist ein erstaunlicher Ort. Cranach verwandelt sie in eine saftige Waldlandschaft, bevölkert von höchst realistischen Tieren und wunderlichen Fabelwesen. Ausgehend vom Meisterwerk „Hl. Hieronymus in der Einöde“, verortet die Ausstellung erstmals den Naturmaler Cranach im Spannungsfeld seiner Epoche. Naturwissenschaft und Symbolik gehen Hand in Hand und beziehen eine verblüffende Stellung zu Streitfragen des Reformationszeitalters.

Preis
Eintritt frei