CRANACH NATURALMENTE
SAN GIROLAMO NELLA SELVA

Cranach il Vecchio (1472–1553), insieme a Dürer uno dei pittori più significativi del suo tempo, si è dedicato più volte al tema di San Girolamo nel deserto. Tuttavia, qui il “deserto” è un luogo impressionante, trasformato da Cranach in un bosco rigoglioso, popolato da animali estremamente realistici e da figure fiabesche bizzarre. Partendo dal capolavoro di “San Girolamo nel deserto”, l’esposizione trasla per la prima volta il pittore paesaggista Cranach nell’area di conflitto della sua epoca. La scienze naturali e il simbolismo vanno a braccetto, assumendo una posizione sbalorditiva nei confronti dei punti controversi della Riforma protestante.

Die nächsten Termine:

Führung

Sonntag, 26. August, 11 Uhr
Ferdinandeum

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Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

Vortrag - Randzeichnungen im Gebetbuch Kaiser Maximilians I.

Donnerstag, 6. September, 18 Uhr
Ferdinandeum

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Das Gebetbuch Kaiser Maximilians I. ist wohl eines der prominentesten Werke der deutschen Renaissance. Es enthält als einziger Druck Handzeichnungen der bedeutendsten Künstler des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation um 1500: Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Hans Burgkmair, Jörg Breu und Albrecht Altdorfer. Kein anderes Werk dieser Epoche bietet in diesem Ausmaß die Möglichkeit, verschiedene Künstler zu vergleichen, die mit derselben Aufgabe ringen: die Illustration eines gedruckten Andachtsbuches im Auftrag Kaiser Maximilians I. Auffallend sind dabei die zahlreichen Tier- und Naturdarstellungen, welche die liturgischen Texte umgeben. Der Frage, wie es zu diesen Illustrationen kam und wofür sie bestimmt waren, wird der Vortrag unter anderem nachgehen.

Zur Ausstellung

Cranach d. Ä. (1472–1553), neben Dürer einer der bedeutendsten Maler seiner Zeit, hat sich wiederholt mit einem Thema beschäftigt: Hieronymus in der Wüste. Doch diese „Wüste“ ist ein erstaunlicher Ort. Cranach verwandelt sie in eine saftige Waldlandschaft, bevölkert von höchst realistischen Tieren und wunderlichen Fabelwesen. Ausgehend vom Meisterwerk „Hl. Hieronymus in der Einöde“, verortet die Ausstellung erstmals den Naturmaler Cranach im Spannungsfeld seiner Epoche. Naturwissenschaft und Symbolik gehen Hand in Hand und beziehen eine verblüffende Stellung zu Streitfragen des Reformationszeitalters.

Preis
Eintritt frei

Führung

Sonntag, 9. September, 11 Uhr
Ferdinandeum

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Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

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