ESTEREO-TIPOS
CONTRA UNA MONO-CULTURA MUSICAL

La música se nos presenta en todas partes: en el aula, en el taller, en el salón y en la sala de conciertos. En estos espacios de experiencia musical intensa, ya sea individual o colectiva, nos encontramos por doquier con los estereo-tipos: maestros, alumnos, expertos, estrellas, fans. La interacción de estos diversos estereo-tipos dio lugar a nuestra cultura musical, cuyos rituales y convenciones aceptamos hoy en día prácticamente sin cuestionarlos. Fueron también los que fundaron y apoyaron la Asociación musical de Innsbruck, cuyo bicentenario es el motivo de esta exposición. Los visitantes, aun cuando correspondan a estereo-tipos musicales de diferentes tendencias, están invitados a buscar su lugar en estos espacios musicales y a cuestionarlo. ¿Qué lugar ocupa la música en nuestra sociedad? ¿En qué medida sigue formando parte del canon educativo clásico? ¿Hasta qué punto crea identidad la música? ¿Cuáles son los estereo-tipos que reflexionan más intensamente sobre la música? ¿Qué les motiva? El universo musical al que nos transporta esta exposición es cualquier cosa menos una mono-cultura.

Die nächsten Termine:

Führung

Sonntag, 2. September, 11 Uhr
Ferdinandeum

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Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

Kinder-Werkstatt - Music: do it, play it, perform it!

Donnerstag, 6. September, 9 - 12 Uhr
Ferdinandeum

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Was ist für dich Musik? Steckt sie in bekannten Songs oder in deiner eigenen Fantasie? Brauchst du ein Instrument um Musik zu machen? Wir treffen auf Räume, die von Musik geprägt sind und gestalten unsere eigene Klangwelt.

In Kooperation mit dem Ferienzug der Stadt Innsbruck

Für Kinder ab 6 Jahre

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Preis
€ 5 / Kind

Raum für Musik!

Mittwoch, 19. September, 15.30 Uhr
Ferdinandeum

Bespielung der Räume in der Ausstellung
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MusikerInnen, Lehrende und SchülerInnen, InstrumentenbauerInnen und KomponistInnen werden eingeladen, jeweils eine Stunde aktiv die Räume der Ausstellung mit Live-Acts zu beleben: InstrumentenbauerInnen geben Werkstatt-Einblicke und stellen sich der Diskussion, MusikerInnen spielen in einem informellen Rahmen und bieten dem Publikum Möglichkeiten zur Begegnung, reale Unterrichtsstunden werden ins Museum verlegt, SchülerInnen und Lehrende stellen sich den Fragen des Publikums. Bespielt werden der Salon, das Unterrichtszimmer, die Werkstatt und der Konzertsaal.

Programm
Musiksalon: Lieder und Klavierstücke von Clara und Robert Schumann mit Maria Erlacher (Sopran), Martin Friedrich Lechleitner (Tenor) und Annette Seiler (Hammerflügel)

Zur Ausstellung
Wer macht die Musik – und was macht die Musik mit uns? Warum lässt sie kaum jemanden kalt und warum ist sie für so viele Menschen so wichtig, dass sie sich in unterschiedlicher Art und Weise intensiv mit ihr beschäftigen? Wir bezeichnen diese Menschen spielerisch als „Stereo-Typen“: Personen aus Vergangenheit und Gegenwart, für die Musik Beruf, Hobby oder Konsumgut ist. Als BesucherIn der Ausstellung sind Sie eingeladen, in diesen Charakteren viele Ihrer eigenen Emotionen wiederzufinden, die gerade in der Musik eine besonders wichtige Rolle spielen: Begeisterung, Leidenschaft, Neugier, Ehrgeiz,Frustration. In inszenierten Musikräumen bietet sich Gelegenheit, sich mit verschiedenen Arten der Musikerfahrung auseinanderzusetzen, das eigene Verhältnis zur Musik zu beleuchten und zu hinterfragen.

Der Anlass für die Ausstellung ist ein Jubiläum: 2018 feiern wir 200 Jahre Innsbrucker Musikverein. Wir nehmen in unserer Ausstellung vielfach Bezug auf diese Vorgängerinstitution des Tiroler Landeskonservatoriums und der Musikschule der Stadt Innsbruck. Unsere Ausstellung will jedoch nicht bloß einen Überblick über die Geschichte des Musikvereins geben, sondern anhand von Objekten der Vergangenheit und der Gegenwart zeigen, dass unsere Musikkultur allgemein – und beileibe nicht nur im Genre der „Klassik“ – tief im bürgerlichen 19. Jahrhundert wurzelt. In dieser Zeit entstanden die schon erwähnten Rituale und Konventionen,
die wir aufzeigen wollen. Prägende Elemente des Kulturbetriebs im 19. Jahrhundert wie Virtuosentum, Überhöhung der Kunst und Kanonbildung, wirken vielfältig in unsere Zeit hinein.
So sehr uns heute das Attribut „bürgerlich“ fremd erscheinen mag, der Schatten des „langen 19. Jahrhunderts“ reicht bis in die Gegenwart.

Die Schau präsentiert sich als Abfolge von Räumen intensiver Musikerfahrung:  Musikunterrichtszimmer, Werkstatt, Salon, Künstlerzimmer und Konzertsaal sind nicht nur herkömmliche Ausstellungsräume; sie sind Orte, an denen Sie fast wöchentlich Gelegenheit haben, Livemusik und Stereo-Typen in Aktion zu erleben.

Preis
reg. € 11 / erm. € 8

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