ALL'ARIA APERTA? LIBERTÀ! BICI!

Oggi, più che mai, la bicicletta è diventata un modo per spostarsi individuale, semplice, rapido ed ecologico su brevi tragitti, non solo quale mezzo di circolazione, bensì anche di trasporto, per il tempo libero e lo sport. La sua antenata fu la cosiddetta draisina che anche in Tirolo divenne il primo mezzo di trasporto individuale per tutti i progressisti nonché precursore della motocicletta e dell’automobile. L’esposizione, che si tiene in concomitanza con il Campionato Mondiale di Ciclismo in Tirolo, si occupa degli aspetti tecnico e storico-culturali nonché dei quesiti in tema di circolazione e politica sociale relativi all’uso della bicicletta ai nostri giorni.

Die nächsten Termine:

Podiumsdiskussion

Donnerstag, 4. Oktober, 19 Uhr
Zeughaus

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Wie fahrradfreundlich ist Innsbruck?

Das Thema Fahrradfahren in und um Innsbruck beschäftigt viele StadtbewohnerInnen im Alltag und in der Freizeit. Welchen Stellenwert hat das Fahrrad im Straßenverkehr und in der Natur? In welchen Bereichen gibt es Nachholbedarf? ExpertInnen aus Politik, Sport und Vereinen diskutieren unter anderem über das Fahrradfahren im öffentlichen Verkehr, das Radwegenetz und Umweltaspekte. U. a. mit Bürgermeister Georg Willi, Moderation: Thomas Pupp

Im Vorfeld der Podiumsdiskussion wird um 18 Uhr eine Führung durch die Ausstellung angeboten.

Preis
Eintritt frei

Führung

Donnerstag, 4. Oktober, 18 Uhr
Zeughaus

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durch die Ausstellung „Frischluft? Freiheit! Fahrrad!“

Die individuelle, unkomplizierte, rasche und ökologische Fortbewegung auf kurzen Strecken erfolgt heute mehr denn je mit dem Fahrrad. Dieses dient aber nicht nur als Verkehrs-, sondern auch als Transportmittel und als Freizeit- und Sportgerät. Seinen Ursprung hat das Fahrrad im sogenannten Laufrad, der Draisine. Dafür erhält der Erfinder Karl von Drais vor 200 Jahren im Großherzogtum Baden ein Privileg und sie avanciert in der Folge zum ersten Individualverkehrsmittel für alle. Weitere Entwicklungsstufen zum Fahrrad sind ab Mitte des 19. Jahrhunderts zunächst das Veloziped und Hochrad mit Tretkurbeln am Vorderrad und später das kettenbetriebene Sicherheitsniederrad (1885/86), wie wir es im Prinzip heute noch verwenden.

RADFAHREN FÜR ALLE
Sind es anfangs ausschließlich gut betuchte Bürger und Adelige, die das Radfahren als Hobby ausüben, so kann man sich bereits um die Jahrhundertwende auch in Tirol mit geringerem Einkommen ein Fahrrad leisten. Für Frauen ist das Radfahren anfangs aufgrund der allgemeinen Bekleidungsvorschriften, aber auch wegen moralischer und gesundheitlicher Bedenken, nicht opportun. Das neue Verkehrsmittel bringt für den Verkehr große Probleme mit sich: Da viele ihr Fahrrad anfangs nicht richtig beherrschen und Pferde vor den Fahrzeugen oft scheuen, stellen sie für andere VerkehrsteilnehmerInnen eine potentielle Gefahr dar.

DAS FAHRRAD ALS SPORTGERÄT
Um 1900 wird das Fahrrad auch als Gefährt zur Bewegung in der frischen Luft oder als Sportgerät verwendet. Es dient der Gesundheit und bringt die StadtbewohnerInnen aufs Land.
ArbeiterInnen können kostengünstig und unabhängig von anderen Verkehrsmitteln aus den Städten in die freie Natur radeln. Mit der Zeit unternimmt man gerne auf den immer besser ausgebauten Straßen Fahrradtouren. Diese werden bald als eigenes Angebot des Tourismus entsprechend beworben.

Preis
Eintritt frei

Führung

Sonntag, 21. Oktober, 11 Uhr
Zeughaus

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Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

Themenführung - Frau radelt!

Sonntag, 4. November, 11 Uhr
Zeughaus

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Warum wurden Frauen auf Werbeplakaten für Fahrräder zwar gerne dargestellt, auf Fahrrädern im Alltag des 19. und frühen 20. Jahrhunderts jedoch äußerst kritisch betrachtet? Mit welchen Vorbehalten und Schwierigkeiten mussten sich die ersten Radfahrerinnen auseinandersetzen? Und hatte das Radfahren großen Einfluss auf die weibliche Emanzipation? Die Führung beleuchtet die zum Teil recht holprige Geschichte des weiblichen Radfahrens und spannt einen Bogen bis in die heutige Zeit, in der Frauen auf Fahrrädern nichts Besonderes mehr sind … oder etwa doch?!

Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

Fotovortrag

Donnerstag, 8. November, 18 Uhr
Zeughaus

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Der Innsbrucker Peter Zangerle berichtet erstmalig im Rahmen dieses Vortrags von den Erlebnissen seiner dreieinhalbjährigen Fahrradweltreise. Er präsentiert ausgwählte Fotos, die er auf seiner 39.346 Kilometer langen Tour quer durch vier Kontinente und 32 Länder gemacht hat.

Ausstellung bis 18 Uhr geöffnet

Preis
Eintritt frei

Upcycling-Werkstatt

Samstag, 10. November, 14 - 17 Uhr
Zeughaus

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Verwandle ausrangierte Fahrradteile wie Schläuche, Mäntel, Ketten und Speichen in nützliche Alltags- oder Schmuckgegenstände! Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Offen für alle Altersgruppen.

In Zusammenarbeit mit dem Upcycling Studio

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Preis
reg. € 7, erm. und Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre € 5

Führung für Gehörlose und Hörende

Samstag, 10. November, 11 Uhr
Zeughaus

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Begleitet von einer Gebärdensprachdolmetscherin führt der Rundgang gehörlose und hörende BesucherInnnen durch die aktuelle Ausstellung "Frischluft? Freiheit! Fahrrad!" im Zeughaus.

In Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesverband der Gehörlosenvereine.

Zur Ausstellung
Die individuelle, unkomplizierte, rasche und ökologische Fortbewegung auf kurzen Strecken erfolgt heute mehr denn je mit dem Fahrrad. Dieses dient aber nicht nur als Verkehrs-, sondern auch als Transportmittel und als Freizeit- und Sportgerät. Seinen Ursprung hat das Fahrrad im sogenannten Laufrad, der Draisine. Dafür erhält der Erfinder Karl von Drais vor 200 Jahren im Großherzogtum Baden ein Privileg und sie avanciert in der Folge zum ersten Individualverkehrsmittel für alle. Weitere Entwicklungsstufen zum Fahrrad sind ab Mitte des 19. Jahrhunderts zunächst das Veloziped und Hochrad mit Tretkurbeln am Vorderrad und später das kettenbetriebene Sicherheitsniederrad (1885/86), wie wir es im Prinzip heute noch verwenden.

Sind es anfangs ausschließlich gut betuchte Bürger und Adelige, die das Radfahren als Hobby ausüben, so kann man sich bereits um die Jahrhundertwende auch in Tirol mit geringerem Einkommen ein Fahrrad leisten. Für Frauen ist das Radfahren anfangs aufgrund der allgemeinen Bekleidungsvorschriften, aber auch wegen moralischer und gesundheitlicher Bedenken, nicht opportun. Das neue Verkehrsmittel bringt für den Verkehr große Probleme mit sich: Da viele ihr Fahrrad anfangs nicht richtig beherrschen und Pferde vor den Fahrzeugen oft scheuen, stellen sie für andere VerkehrsteilnehmerInnen eine potentielle Gefahr dar.

Um 1900 wird das Fahrrad auch als Gefährt zur Bewegung in der frischen Luft oder als Sportgerät verwendet. Es dient der Gesundheit und bringt die StadtbewohnerInnen aufs Land.
ArbeiterInnen können kostengünstig und unabhängig von anderen Verkehrsmitteln aus den Städten in die freie Natur radeln. Mit der Zeit unternimmt man gerne auf den immer besser ausgebauten Straßen Fahrradtouren. Diese werden bald als eigenes Angebot des Tourismus entsprechend beworben.

 

Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

Führung

Sonntag, 25. November, 11 Uhr
Zeughaus

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Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

Themenführung - Radfahren kommt dem Flug der Vögel am nächsten

Sonntag, 2. Dezember, 11 Uhr
Zeughaus

Radsport um 1900
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Radfahren bedeutete um 1900 in erster Linie Freiheit im Sinne von individueller und unabhängiger Bewegung, aber auch gesunde, sportliche Aktivität in der frischen Luft. Wie entwickelte sich das sportliche Interesse am Radfahren? Von wem wurde der Radsport gefördert und welchen Stellenwert hatte er in der Gesellschaft? Die Führung beschäftigt sich mit Aspekten des Radsports um 1900 und zeigt Parallelen und Unterschiede zum modernen Rennsport auf.

Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2

Kuratorinnenführung

Sonntag, 6. Jänner, 11 Uhr
Zeughaus

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Preis
Eintritt + Führungspauschale € 2