GITTI SCHNEIDER
MAY THE SKY ABOVE ME CLEAR

Adopting a personal biographical approach, the Tyrolean artist Gitti Schneider has developed several large format images. The focus is on the First Tyrolean Workers' Bakery (ETAB), which had once been run by her great-grandfather who moved from Trieste to Innsbruck. The building now houses the artist’s studio. The result is metre-long paper trains, fragile and transparent, painted, ripped, oiled and, with their multiple layers, reminiscent of corporeal objects. They are displayed in the museum’s cloister. The artist sees her work as a metaphor for the past, for specific but faded, washed out memories.

Die nächsten Termine:

Künstlerinnengespräch

Sonntag, 23. September, 11 Uhr
Volkskunstmuseum

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Mit Veronika Berti und Gitti Schneider

Zur Ausstellung
Bei jedem Lufthauch bewegen sich die zarten, fragilen Papierbahnen: Bemalt und eingeölt, durchscheinend und zerknittert, mit Rissen, die collageartig wieder kaschiert wurden. Den zehn Meter langen Fahnen aus japanischem Maulbeerbaumpapier verlieh die Künstlerin Gitti Schneider durch die Bearbeitung körperhafte Formen. Ausgangspunkt und Intention dieser Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Biografie, mit Erinnerungen an Vorfahren und deren Geschichten. Als Gitti Schneider 2012 in ihr Atelier in einem Hinterhof der Innsbrucker Pradlerstraße übersiedelte, traf sie unverhofft auf einen Teil ihrer eigenen Familiengeschichte: Ihr Urgroßvater Josef Gottsmann (1870–1914) war als Geschäftsführer einer Großbäckerei in Triest nach Innsbruck geholt worden, um in dem Gebäude in der Pradlerstraße die Erste Tiroler Arbeiterbäckerei (ETAB) aufzubauen. Tagebücher, Fotografien und Briefe verweben sich in Schneiders Arbeiten mit Erzählungen und Vermutungen. Präsentiert im Kreuzgang des Tiroler Volkskunstmuseum, gemeinsam mit Objekten aus der Sammlung, führen sie zu Fragen nach der eigenen Herkunft.

Preis
Eintritt frei