Dokumentationsarchiv Migration Tirol

Damit Migrationsgeschichte geschrieben werden kann, braucht es Zeugnisse der Vergangenheit und einen Ort, an dem diese für die Nachwelt aufbewahrt werden. Dafür entsteht derzeit – angesiedelt am ZeMiT und finanziert durch die Abteilung Kultur des Landes Tirol – das Dokumentationsarchiv Migration Tirol.

Das Dokumentationsarchiv hat zum Ziel, Migrationsgeschichte(n) in ihren verschiedenen Facetten zu sammeln, professionell aufzubewahren und damit zu einem veränderten Geschichts- und Gesellschaftsbewusstsein beizutragen. Es arbeitet eng mit bestehenden Archiv- und Chronik-Einrichtungen in Innsbruck und den Tiroler Gemeinden zusammen. 

Ein besonderes Augenmerk wird derzeit im Rahmen des Sammelaufrufs auf das Thema Arbeitsmigration seit den 1960er Jahren gelegt. Gesammelt werden etwa Dinge und Erzählungen, die Einblick geben in Arbeits- und Wohnverhältnisse, Freizeitgestaltung, zivilgesellschaftliches Engagement oder Diskriminierungserfahrungen von MigrantInnen.

WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT

Sprecher: Univ.-Prof. Mag. Dr. Dirk Rupnow (Leiter des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck)
Ko-Sprecherin: MMag. Dr. Edith Hessenberger (Integrationsbeauftragte der Marktgemeinde Telfs)

Mag. Karl C. Berger (Leiter des Tiroler Volkskunstmuseums)
Mag.a Lisa Gensluckner (Geschäftsführung Initiative Minderheiten)
Dr. Christoph Haidacher (Direktor des Tiroler Landesarchivs)
Mag. Christian Herbst (Stadtarchiv Innsbruck)
MMag. Dr. Edith Hessenberger (Integrationsbeauftragte der Marktgemeinde Telfs)
MMag. Bernhard Mertelseder (Leiter des Chronikwesens am Tiroler Bildungsforum)
Univ.-Prof. Mag. Dr. Dirk Rupnow (Leiter des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck)
Univ.-Prof. Dr. Erol Yildiz (Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck)

 

KONTAKT
Dr. Gerhard Hetfleisch
T +43 512/57 71 70 - 12
Mobil +43 699/126 44 471
hetfleisch@zemit.at