Die Tiroler Künstlerin Esther Strauß, Hauptpreisträgerin des RLB Kunstpreises 2024, realisiert auf einer unbenannten Bergspitze zwischen Glungezer und Gamslahner einen Schriftzug aus drei Worten: „Denkmal für Schnee“.
Eine Audioführung in sechs Stationen vermittelt Forschungsergebnisse zum Klimawandel und erzählt vom Schnee und seiner Vergänglichkeit. Was bedeutet uns sein langsames Verschwinden? Wie betrauern wir es? Mit diesem poetischen Beitrag fragt die Künstlerin danach, wie wir der Klimakrise begegnen wollen. Auf fast 2.700 Metern Höhe erinnert nun das „Denkmal für Schnee“ an einen Verlust, noch bevor dieser vollends eingetreten ist.

