Kaiser Maximilian übernahm an der Wende zur Neuzeit als „erster Kanonier“ neue Methoden der sich verändernden Kriegstechnik. Die Zeit der feudalen Ritterheere war vorbei, bezahlte Landsknechte zogen nun für die Herrscher in den Krieg. Waffen und Ausrüstungsgegenstände mussten den Söldnern zur Verfügung gestellt werden.
Dafür benötigte Maximilian nun auch vermehrt Arsenale (Zeughäuser), in denen die Waffen, gut geschützt, gelagert werden konnten. Das umfangreichste und bedeutendste Zeughaus befand sich in Innsbruck – wegen des dort lagernden Schwarzpulvers in sicherer Entfernung zur Innenstadt – und stellt heute den größten vollständig erhaltenen Zweckbau des Kaisers dar.