Wenn römische Münzen erzählen

Münzen sind heute in erster Linie zum Zahlen da. Doch das war nicht immer so. Nach wie vor erzählen Geldstücke aus längst vergangenen Zeiten von Politik und Wirtschaft, Herrschaftsverhältnissen und Kaisern, Siedlungsgeschichte und kultischen Bräuchen: Warum wurden Münzen versteckt, vergraben und vergessen? Welche Informationen lassen sich anhand der Prägung erkennen? Wie bestimmt sich der Wert von Aureus, Denar, Sesterz, Dupondius oder As?

Größe und Gewicht, Metall, Prägung und Fundort helfen Archäolog*innen dabei, historische Münzen zu lesen. Haben Sie Lust ihren Geschichten zu lauschen?

Anhand der römischen Münzen aus der Archäologischen Sammlung der Tiroler Landesmuseen begibt man sich im Museum im Zeughaus auf die Spuren der Vergangenheit. Begleiten Sie uns in die Zeit von Kaisern wie Augustus und Diokletian, als der „Charonspfennig“ noch Eintritt ins Totenreich gewährte, Geld aber auch schon gefälscht wurde, und staunen Sie, wie viel römische Münzen über das Verhältnis zwischen Geld, Macht und Geschichte preisgeben können.

Impulsstationen

An vier Stationen in der Ausstellung können Besucher*innen jeden Alters Interessantes rund um das Thema Geld erfahren.

Anhand verschiedener Impulse an den Hands-on Stationen werden hier spannende Informationen über das römische Währungssystem, Preise, die Gestaltung von Münzen und den Umgang mit Geld in der damaligen Zeit vermittelt. So lässt sich ein längst vergangenes Zeitalter für jüngere und ältere Ausstellungsbesucher*innen lebendig erfahren.

 
 

PODCAST

KulturTon- der Kultur und Bildungskanal auf FREIRAD:

Eine Radiosendung von Michael Klieber zu der Ausstellung „geld macht geschichte“.

Diesen Geschichten und der Ausstellung gehen wir, gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Anton Höck auf den Grund.

Zum Podcast auf cba.fro.at Bild anklicken:

cba

Studioheft zur Ausstellung

Kurator*innen

Mag. Wolfgang Sölder

Museumspädagogisches Angebot

Ab der 3. Schulstufe

Häuserübersicht

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