Anna-Maria Bogner setzt sich in ihrer Arbeit mit unserer Raumwahrnehmung auseinander. Sie baut dabei auf die Tatsache, dass der Mensch den an sich unendlichen Raum eingrenzt und ordnet, kulturelle und soziale Gegebenheiten bestimmen seine Erfahrung. Wie sehen wir einen Raum? Was begrenzt ihn, hält ihn in der Angel? Oder könnten wir ihn auch anders wahrnehmen?
Bogners Ausstellung im Ferdinandeum bringt unsere Vorstellungen von Raum ins Wanken, indem sie gewohnte Wahrnehmungsmuster durchbricht. Ihre Installationen, Objekte, Zeichnungen und Fotografien irritieren und sensibilisieren für neue mögliche Auffassungen von Raum.
