17.10.2023
2 min
Elisabeth Probst, MA

Heimliche Schätze #24

Ob klein und unscheinbar, nostalgisch, skurril oder rätselhaft: In unserer Reihe holen wir meist unbemerkte Objekte aus hunderten Jahren Tiroler Kunst und Kultur zum Vorschein – und mit ihnen die Geschichten, die sie besonders machen. Heute: ein außergewöhnliches Schmuckstück.

Uhrenkette, 19. Jahrhundert, Sammlung Tiroler Volkskunstmuseum

Auf den ersten Blick scheint dieses Objekt ein modernes, aus Paracord geknüpftes Armband zu sein. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Kette für eine Taschenuhr, geknüpft aus Menschenhaar.

Vor allem im 19. Jahrhundert wurden aus menschlichem Haar Bilder und Schmuck angefertigt. Sie dienten meist als bleibende Erinnerung an Verstorbene. Heute rufen derartige Objekte mitunter Ekel hervor. Doch Schmuck aus menschlichen „Materialien“ wird auch wieder beliebter. Andenken werden dabei nicht nur aus Haaren gefertigt, auch Nabelschnüre, Muttermilch oder Milchzähne werden zu Schmuckstücken verarbeitet.

Die Uhrenkette wird im Sammlungs- und Forschungszentrum in Hall aufbewahrt.

„Stilleben mit Kaffeemühle“ (um 1920) von Erika Giovanna Klien (1900–1957), Moderne Sammlung
© Johannes Plattner
31.1.2023
Elisabeth Probst, MA

Heimliche Schätze #2

In unserer Reihe holen wir meist unbemerkte Objekte aus hunderten Jahren Tiroler Kunst- und Kultur zum Vorschein – und mit ihnen die Geschichten, die sie besonders machen.
Korrespondenz von Albin Egger-Lienz mit Miniaturmalerei (19.2.1898), Bibliothek Ferdinandeum
© TLM
9.5.2023
Elisabeth Probst, MA

Heimliche Schätze #13

In unserer Reihe holen wir meist unbemerkte Objekte aus hunderten Jahren Tiroler Kunst- und Kultur zum Vorschein – und mit ihnen die Geschichten, die sie besonders machen.
Einschlag eines Geschosses mit Applikationen, Riesenrundgemälde (1897) von Zeno Diemer, Historische Sammlung
© TLM
28.3.2023
Elisabeth Probst, MA

Heimliche Schätze #8

In unserer Reihe holen wir meist unbemerkte Objekte aus hunderten Jahren Tiroler Kunst- und Kultur zum Vorschein – und mit ihnen die Geschichten, die sie besonders machen.

Autor*in

Elisabeth Probst, MA

 
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