Ab auf die Almen
Unweit des einstigen Hotels, welches mittlerweile in einen Wohnbau transformiert wurde, führt eine Straße zum Gramartboden. Der Gramartboden wurde in jüngerer Vergangenheit vor allem durch seine Rolle bei den Radweltmeisterschaften 2018 in Innsbruck bekannt. Die steile, nur knapp 450 Meter Straße trägt nicht umsonst den Namen „Höttinger Höll“: Mit Steigungsspitzen von bis zu 28 Prozent sorgte sie nämlich für die Entscheidung im Straßenrennen der Männer.
Wer es ein wenig gemütlicher will, fährt mit dem Mountainbike auf die Almen – oder spaziert zu Fuß. Von der Hungerburg führen zahlreiche Spazier- und Wanderwege ins Karwendel, z.B. zur Arzler Alm, Höttinger Alm, Umbrüggler Alm, Bodensteinalm, über das Höttinger Bild zum Rauschbrunnen oder auf die Seegrube. Am Hafelekar, zu dem die Seilbahn von der Hungerburg führt, startet außerdem der anspruchsvollere Goetheweg durch die alpine Landschaft bis zur Pfeishütte auf 1.900 Meter Seehöhe.