Münzen sind heute in erster Linie zum Bezahlen da. Doch das war nicht immer so. Unter dem Titel „geld macht geschichte“ rollt eine neue Schau im Zeughaus die Vergangenheit auf und nimmt uns mit in eine Zeit, als Münzen noch zu ganz anderen Zwecken dienten. Anhand der Münzen in der Archäologischen Sammlung der Tiroler Landesmuseen erzählt sie von Politik und Wirtschaft, Herrschern, Siedlungsgeschichte und kultischen Bräuchen. Der Eintritt ist frei.
Die Sammlung
Bereits seit der Gründung des Ferdinandeums vor 200 Jahren werden in den Tiroler Landesmuseen Münzen gesammelt. Neben antiken Münzen zählen auch Exemplare aus der Römerzeit zum Bestand. Für Archäolog*innen sind sie eine wertvolle Quelle, um Funde etwa von Siedlungen und Gräbern zeitlich einzuordnen. Bei der Ausstellung „geld macht geschichte“ im Zeughaus stehen römische Münzen im Mittelpunkt. Sie geben etwa Einblick in die historische und wirtschaftliche Entwicklung Tirols ab der Besetzung unter Kaiser Augustus (15 v. Chr.) bis hin zum Untergang des Weströmischen Reiches (476 n. Chr.).