Die Muttereralmbahn, errichtet 1953/54, war ursprünglich als Doppelsessellift in Betrieb genommen worden und wurde zur Verbesserung des Fahrkomforts für die Schifahrer*innen zu einer Gondelbahn weiterentwickelt. Deshalb konnten keine herkömmlichen Liftgondeln verwendet werden und so wurden diese neuartigen, eiförmigen Kabinen entwickelt, welche ursprünglich für vier Personen geplant waren, letztlich aber nur mit drei Personen bzw. 160 kg belastet werden durften.
Diese legendären, im Volksmund auch „Gåggelen“ genannten, bunten Gondeln stellte die Firma Köllensperger (Fa. Tyromont in Thaur) im Laufe der 1960er Jahre her. 130 Exemplare aus dem damals neuartigen glasfaserverstärkten Polyester wurden sukzessive geliefert. Daher erfolgte für eine Weile ein „gemischter Fahrbetrieb“ mit Gondeln und Doppelsesseln.


