Vergessen
Fragmente des Erinnerns

Zahlreiche Ausstellungen der vergangenen Jahre haben sich der Erinnerungskultur gewidmet, die Ausstellung im Ferdinandeum stellt ganz bewusst das Vergessen in den Mittelpunkt und wählt damit ein Thema, das eigentlich nicht darstellbar ist. Deshalb wird neben neurologischen Vorgängen, dem Kampf gegen das Vergessen und der Frage nach den Möglichkeiten der Rekonstruktion von Vergessenem auch das Museum als Ort der Erinnerungskultur thematisiert. Daraus ergeben sich Fragen nach aktivem oder passivem Vergessen. Zeitgenössische künstlerische Positionen ermöglichen einen Blick in die Zukunft und werfen die Frage auf, ob Vergessen in der digitalen Welt überhaupt noch möglich sein wird.