Archäologie

Zum Thema Archäologie finden sich im Ferdinandeum und im Zeughaus bedeutende Funde aus dem historischen Tirol: Funde von ehemaligen Kultplätzen am Piller Sattel oder von den Heiligtümern in San Zeno (Trentino), Gräberfunde aus Wörgl-Egerndorfer-Feld und von Veldidena (Innsbruck/Wilten) sowie viele andere archäologische Zeugnisse stellen eine jahrtausendealte Menschheitsgeschichte dar.

Das museumspädagogische Angebot der Tiroler Landesmuseen bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für den Unterricht. Die Vermittlungsabläufe knüpfen an persönliche Erfahrungen der SchülerInnen an und bieten Raum für Experimente und neue Erkenntnisse. Gemeinsam diskutieren, tanzen, malen, lachen und staunen wir, wenn deutlich wird, dass die ausgestellten Objekte mehr mit uns zu tun haben, als uns bisher bewusst war. Für praktische Arbeiten stehen Atelier und Werkraum zur Verfügung.

Anmeldung erforderlich
Tel +43 512 594 89 - 111, anmeldung@tiroler-landesmuseen.at
oder mit dem Online-Anmeldeformular

Preis
€ 2 pro SchülerIn
Klassen ab 15 SchülerInnen werden geteilt und von zwei KulturvermittlerInnen betreut.
Dauer der museumspädagogischen Aktionen: 1 ½ Stunden

Wählen Sie aus folgenden Angeboten:

Knochen, Stein und Erze


Zeughaus

2. bis 7. Schulstufe
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Archäologische Funde aus Stein, Bronze und Eisen haben Epochen ihren Namen gegeben. Auch Objekte aus Holz, Knochen, Ton oder Glas zeigen Innovation und veranschaulichen den Alltag und Kultpraktiken unserer Vorfahren von der Steinzeit bis zur Römerzeit.

Veldidena, Liquamen und Meilensteine


Ferdinandeum

3. bis 7. Schulstufe
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Die Römer brachten neben der Rechtssprechung und der lateinischen Sprache die Töpferscheibe, den Straßenbau, das Münzwesen, unbekannte Gewürze und Speisen und viele andere Neuerungen nach Tirol und in das ganze römische Imperium. Die Grabungen im heutigen Innsbrucker Stadtteil Wilten zeugen von diesen Veränderungen.

Metalle bringen Macht und Reichtum


Zeughaus

7. bis 13. Schulstufe
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Kienspäne, Bronzegegenstände und Schlackereste sind ein Hinweis für die Anfänge des Bergbaus in Tirol in der Bronzezeit. Die Kontinuität des Erzabbaus über Jahrhunderte zeigen die spätmittelalterlichen Münzen der Tiroler Landesfürsten. Die Schwazer Knappen haben zur Zeit Kaiser Maximilians I. und seiner namhaften Kreditgeber Welser und Fugger aus Augsburg einen besonderen Stellenwert.