Geschichte

Eine Fülle an Objekten in den Museen erzählen uns etwas über die Geschichte und Kulturgeschichte unseres Landes. Interdisziplinär nähern wir uns der politischen Geschichte, der Alltags- oder Geistesgeschichte, Kunstgeschichte, Technikgeschichte und Volkskunde.

Das museumspädagogische Angebot der Tiroler Landesmuseen bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für den Unterricht. Die Vermittlungsabläufe knüpfen an persönliche Erfahrungen der SchülerInnen an und bieten Raum für Experimente und neue Erkenntnisse. Gemeinsam diskutieren, tanzen, malen, lachen und staunen wir, wenn deutlich wird, dass die ausgestellten Objekte mehr mit uns zu tun haben, als uns bisher bewusst war. Für praktische Arbeiten stehen Atelier und Werkraum zur Verfügung.

Anmeldung erforderlich
Tel +43 512 594 89 - 111, anmeldung@tiroler-landesmuseen.at
oder mit dem Online-Anmeldeformular

Preis
€ 2 pro SchülerIn
Klassen ab 15 SchülerInnen werden geteilt und von zwei KulturvermittlerInnen betreut.
Dauer der museumspädagogischen Aktionen: 1 ½ Stunden

Wählen Sie aus folgenden Angeboten:

Verliebt, verlobt, verheiratet - Kaiser Maximilian I.


Hofkirche

1. bis 6. Schulstufe
Dauer: nur 1 Stunde
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Ausgehend von persönlichen Überlegungen zum Thema Familie werden die imposanten Bronzefiguren des Grabmals von Kaiser Maximilian I. entschlüsselt. Sie stellen die wichtigsten Personen aus seiner Familie dar, die für die damalige Geschichte Europas entscheidend waren. Eine multimediale Einführung macht Maximilians Zeit lebendig!

Bergkristall und Haifischzahn


Zeughaus

1. bis 6. Schulstufe
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Über viele Jahrhunderte deutete man das Aussehen und die Eigenschaften von Mineralien, Kristallen und Fossilien in Sagen und Mythen. Heute gibt es naturwissenschaftliche Erklärungen für diese erdgeschichtlichen Erscheinungen. Diese beiden Sichtweisen werden verständlich gemacht.

Schlaue Köpfe erfinden Neues


Zeughaus

1. bis 8. Schulstufe
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Alle kennen Peter Anich, aber wer war Jakob Eisendle, wer Johann Kravogl? Erdglobus, Nähmaschine, Pressluftlokomotive und Vermessungsrad erzählen von diesen Tiroler Erfindern. Wie funktionierten diese Geräte und wie veränderten sie den Blick auf die Welt?

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen


Volkskunstmuseum

2. bis 5. Schulstufe
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Verschiedene Gegenstände führen zu religiösen Bräuchen und agrarischer Arbeit unserer Vorfahren. Der Jahreszyklus in all seiner Härte und Freude und die Tiroler Traditionen werden anschaulich. Abschließend wird im Werkraum ein persönlicher Jahreskalender gestaltet.

Ab die Post!


Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum

3. bis 5. Schulstufe
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Die Geschichte der Tiroler Erhebung von 1809 wird spielerisch und anschaulich über das Thema „Kommunikation“ näher gebracht. Wer war an den kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt, wie verliefen die Grenzen und wie hat man den Aufstand ohne Telefon, Handy oder Internet organisiert? Und welche Geheimnisse verraten uns die Gegenstände im Bereich „Schauplatz Tirol“ darüber? Kärtchen und Tastgegenstände unterstützen die Erforschung. Ein Experiment mit einem selbstgebastelten Dosentelefon schließt den Rundgang ab.

Stubengeschichten


Volkskunstmuseum

3. bis 6. Schulstufe
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Ausgehend vom Tisch als Mittelpunkt des Raumes erforschen die SchülerInnen Stuben aus verschiedenen Jahrhunderten und beschreiben charakteristische Details dieses Wohnraums. Was hat sich früher in diesen Räumen zugetragen? Materialien aus den Depots des Museums ergänzen die Gespräche rund um die Lebenswelten in Burgen, Wirts- und Bauernhäusern.

Vom Spinnen


Volkskunstmuseum

3. bis 9. Schulstufe
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Historische Gegenstände wie Hacheln, Kartatschen, Webstühle und Spinnräder machen die alte Fertigkeit der Herstellung von Textilien nachvollziehbar. Die Trachten zeigen die Verarbeitung der gesponnenen Wolle in Form von gestrickten, gewalkten, gefilzten und gewobenen Stoffen.

Ich bin ok, du bist ok - Unterschiede machen reich!


Volkskunstmuseum

4. bis 6. Schulstufe
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Ausgewählte Gegenstände, die mit den Alltagsthemen Wohnen, Feiern und Sich-Kleiden zu tun haben, dienen als Impulse, um über unterschiedliche kulturelle Ausprägungen in der Klassengemeinschaft und in unserer Gesellschaft zu sprechen. Ziel des Vermittlungsprogramms ist es, Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte innerhalb der Gruppe zu finden, ethnische Stereotype zu hinterfragen und die kulturelle Vielfalt als Bereicherung zu erfahren.

Von Beruf Kaiser


Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum

6. bis 8. Schulstufe
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Wie war das Schul- und Berufsbild des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts? Anhand der Protagonisten der napoleonischen Kriege aber auch der Tiroler Erhebung von 1809 wird aufgezeigt, wie unterschiedlich Bildung sein konnte. Mit Hilfe von historischen Landkarten, einem Fragenkatalog und ausgewählten Objekten im Bereich „Schauplatz Tirol“ werden Alltag und verschiedene historische Berufe näher gebracht.

In der Not schmeckt jedes Brot


Volkskunstmuseum

8. bis 13. Schulstufe
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Rund um Brot und Getreide erfahren die SchülerInnen die Jahres- und Lebensbräuche in der bäuerlichen und bürgerlichen Kultur Tirols seit dem 16. Jahrhundert. Wie sah damals ein täglicher Speisezettel, wie ein Festmahl aus? Grammelmesser, Mehlstempel, Gebildbrote usw. werden auf ihre Bedeutung und Funktion hinterfragt. Getreidearten, -preis und -maß, Missernten und Hungersnöte leiten zum Thema „Welternährung heute“ über.

Prekäres Leben


Volkskunstmuseum

9. bis 13. Schulstufe
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Zitate aus Literatur und Geschichte führen zu verschiedenen Bereichen, die die Stationen im Laufe eines Menschenlebens zeigen: Geburt, Taufe, Kindheit, Hochzeit und Tod. Glaube und Magie halfen, die alltäglichen Sorgen und Ängste zu bewältigen. Persönliche Erfahrungen der SchülerInnen mit einzelnen Lebensphasen schaffen eine Verbindung zum Ausstellungsthema und den Objekten. Der digitale Museumsguide wird für Zusatzinformationen unterstützend eingesetzt.

Steile Werbung für steile Hänge - Das Image Tirols


Zeughaus

9. bis 13. Schulstufe
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Welche historischen Ereignisse förderten den Tourismus im 19. Jahrhundert und die Entstehung eines Tirol-Bildes? Heutige Klischeevorstellungen von Tirol werden hinterfragt, indem wir sie mit den historischen Objekten im Museum verknüpfen.

Geschichte in Bildern


Ferdinandeum

9. bis 13. Schulstufe
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Wie können Kunstwerke als historische Quellen genützt werden? Anhand der Rezeptions- und Entstehungsgeschichte werden die Darstellungen analysiert und auf ihre historische Aussage überprüft. Zur Auswahl stehen Gemälde und Objekte vom Spätmittelalter bis zum 19. Jahrhundert.

Krieg und Frieden


Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum

11. bis 13. Schulstufe
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Demokratie und Frieden – eine Selbstverständlichkeit? In einer dialogischen Führung werden kriegerische Ereignisse vom Tiroler Aufstand 1809 bis zum Ersten Weltkrieg erzählt. Eine gedankliche Verknüpfung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft soll so das Privileg des Friedens näher bringen.

Eine malerische Reise


Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum

2. bis 5. Schulstufe
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Wer war dieser junge Künstler Michael Zeno Diemer, der das Riesenrundgemälde vor 120 Jahren gemalt hat? Warum wurde er damit beauftragt? Wie war es ihm möglich, ein so beeindruckendes wirklichkeitsnahes Panoramabild anzufertigen? Mit kleinen Bildausschnitten erkunden die SchülerInnen einzelne Motive des Gemäldes. Mit einem Koffer voll mit Künstlermaterialien gehen sie dem Malprozess auf den Grund und erfahren wie der Künstler an diese große Auftragsarbeit herangegangen ist. Anhand eines Modells können die SchülerInnen nachvollziehen, in welcher Weise das Zusammenspiel von Licht, Malerei, und Architektur diese virtuelle Reise mitten in die Kämpfe am Bergisel im Jahr 1809 möglich macht.