Haydn’s folk harp

Von der aristokratischen Einfachpedalharfe zur Tiroler Volksharfe

Tirol ist ein Harfenland. Das Instrument ist aus der Tiroler Volksmusik nicht wegzudenken und Belege für das Harfenspiel im „Land im Gebirge“ finden sich seit dem Mittelalter. Die bauliche Verwandtschaft zwischen der Einfachpedalharfe der Zeit um 1800, die hauptsächlich in der Kunstmusik Verwendung fand, und der Tiroler Volksharfe, deren universelle Popularität primär ein Phänomen des 20. Jahrhunderts darstellt, ist frappant. In diesem Symposion widmen sich Fachleute aus den Bereichen historische Musikwissenschaft, Instrumentenkunde, Instrumentenbau und historische Aufführungspraxis Fragenkomplexen im Kontext der Entstehung, Verwendung, Verbreitung, der bautechnischen Besonderheiten und des Repertoires der Einfachpedalharfe in der Kunst- und Volksmusik vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Themenbezogene Konzerte runden das Programm des Symposions ab.

Haus der Musik Innsbruck & Ferdinandeum

Haus der Musik
Universitätsstraße 1, Innsbruck

Ferdinandeum
Museumstraße 15, Innsbruck

In Kooperation

mit dem Harfenlabor (Margret Köll), dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck, dem Tiroler Volksmusikverein und dem Department für Musikwissenschaft der Universität Mozarteum Salzburg

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