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Adolf Pichlers Reisebilder aus Italien

Goethes Italienische Reise. Eine Hommage an ein Land, das es niemals gab

Adolf Pichler (1819 – 1900)  war zu seiner Zeit der bekannteste liberale Intellektuelle in Tirol, ein Universalgelehrter, Professor für Geologie an der Universität Innsbruck, Literaturkritiker und Schriftsteller. Seine literarische Handschrift  zeigt sich am schönsten in Pichlers Hochgebirgsgeschichten und Reisebildern; überall entdeckt er Sehenswürdigkeiten, die in keinem Prospekt auszumachen sind, überall hat er ein Auge für die geologischen Formationen, die Pflanzenwelt, die Kunstschätze. Seine Gedanken und seine Erzählungen kreisen auch um Menschen, die zu seiner Zeit nicht viel zu sagen hatten, Wildhüter, Holzfäller, Schmuggler, Sonderlinge und Einsiedler, so wie die verlorenen Seelen von Malcesine am Gardasee. Auch er selber fühlt sich nirgends zuhause, am ehesten noch in Italien.

Vortrag von Johann Holzner, ehemaliger Leiter des Brennerarchivs

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