Eröffnung

der Sonderausstellung „GERECHT? Geschichten über soziale Ungleichheiten“

Darfst du mitbestimmen? Kannst du dir jede Medizin leisten? Wirst du gerecht bezahlt? Mittels historischer Alltagsgegenstände aus Tirol, Südtirol und dem Trentino, darunter ein verkohltes Holzstück, ein Wasserklosett oder eine Grenztafel, werden im Tiroler Volkskunstmuseum vielfältige Geschichten über soziale Ungleichheiten, Krisenbewältigung und gesellschaftliche Veränderungen thematisiert.

Mit kritischem Blick auf vergangene Lebensrealitäten sind Besucher*innen eingeladen, sich mit brisanten gesellschaftlichen Fragen der Gegenwart auseinanderzusetzen. Denn die Geschichte zeigt, dass soziale Sicherheit sowie Rechtsnormen lange keineswegs von einer Gerechtigkeit für alle geprägt waren – dies wirkt bis heute nach.

Die Ausstellung entstand anlässlich des Euregio-Museumsjahres „weiter sehen“. In Kooperation zwischen dem Tiroler Volkskunstmuseum und dem Tiroler Museumsverband (tiMus) ist sie als Partizipationsprojekt konzipiert, bei dem 34 Museen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino mit jeweils einem Objekt beteiligt sind.


BEGRÜSSUNG
Andreas Rudigier, Direktor der Tiroler Landesmuseen

PODIUMSGESPRÄCH
mit den Kuratorinnen Lisa Noggler, Jutta Profanter,
Christine Weirather und Sandra Marsoun-Kaindl

ERÖFFNUNG
Melanie Wiener, Kulturabteilung Land Tirol

MODERATION
Karl C. Berger, Leiter des Tiroler Volkskunstmuseums

Häuserübersicht

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