Triumphpforte, Leopoldsbrunnen und Anichstraße erinnern in Innsbruck an geschichtliche Ereignisse und Personen. Wer hat kein Denkmal und daher auch keine Erzählung im öffentlichen Raum? Wir besprechen, was alles als Denkmal gilt, warum Denkmäler errichtet werden und wer darüber entscheidet. Welcher Idee oder welcher Person würden wir ein Denkmal für morgen setzen?
Im ersten Teil der Veranstaltung befassen wir uns mit den Denkmalgeschichten, die im Museum erzählt werden und setzen uns kritisch mit Erinnerungskultur auseinander. Dies kann dazu anregen, die Geschichte anderer Denkmäler in der eigenen Umgebung zu erforschen.
Danach geht es in die Werkstatt, um selbst kreativ zu werden: Wir gestalten nach unseren eigenen Ideen kleindimensionierte Denkmäler: An was wollen wir erinnern? Wie verleihen wir mit unterschiedlichen Materialien diesen Botschaften Ausdruck? Welche Rolle spielen dabei Form und Sprache?
Experimente mit Körper und Raum und weitere kreative Übungen, die im Workshop vorgestellt werden, sind auch gut für den Schulunterricht geeignet.