Das Museum Aguntum präsentiert unter dem Motto „Tiroler Landesmuseen unterwegs“ die Ausstellung „GERECHT? Geschichten über soziale Ungleichheiten“. Die Ausstellung, die bis April 2026 im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck zu sehen war, widmet sich anhand von 34 Objekten brisanten Fragen nach sozialen Ungleichheiten, der Bewältigung von Krisen sowie den gesellschaftlichen Veränderungen.
Gezeigt werden u. a. ein kostbarer äthiopischer Mantel aus der Villa Freischütz in Meran, ein Selbstbildnis der jüdischen Künstlerin Hilde Goldschmidt, aber auch Alltagsgegenstände, etwa eine Kraxe oder Ofenkacheln. So unterschiedlich diese Objekte in ihrem Nutzen und ihrer Herkunft auch sein mögen, vereinen sie doch ihre eindrucksvollen Geschichten, die dank der Recherchearbeit der Kuratorinnen ans Tageslicht gebracht wurden.
Drei Exponate stammen aus Osttirol und eröffnen damit auch unmittelbare Einblicke in lokale Lebensrealitäten. Sie zeigen exemplarisch, wie eng große gesellschaftliche Fragen mit konkreten regionalen Erfahrungen verknüpft sind.
Weitere Infos unter www.aguntum.at

