Barocke Sakralmusik aus dem schwäbischen Benediktinerkloster Zwiefalten

Werke des Tiroler Klosterkomponisten Leopold von Plawenn (1628?–1682)

In der Barockzeit hielten die Äbte in den Klöstern Hof wie die Fürsten. Das daraus resultierende Repräsentations­bedürfnis fand in der verschwenderischen Förderung der Künste beredten Ausdruck. Die klösterliche Musikpflege erreichte ein Niveau, das bis heute staunen lässt. Einer der großen Könner war Leopold von Plawenn. Der Spross eines alten Tiroler Adelsgeschlechtes wurde vermutlich in seiner Geburtsstadt Innsbruck musikalisch ausgebildet, vielleicht vom Hofkapellmeister Johann Stadlmayr oder seinem Nachfolger Ambrosius Rainer. Plawenn trat ins schwäbische Benediktinerkloster Zwiefalten ein. Seine Musik fand im gesamten süddeutsch-österreichischen Raum Verbreitung. Die Motetten aus Plawenns Opus 4 sind Musterbeispiele des affekt- und kontrastreichen, italienisch geprägten Stils hoch­barocker Kirchenmusik. Die Sammlung trägt – wie schon die Opera 1-3 – den blumigen Titel „Sacrae Nymphae duplicium aquarum“. Die „heilige Quellnymphe“, die wie Zwiefalten am Zusammenfluss zweier Bäche sitzt, ist die Gottesmutter Maria, deren Gnadenbild in der Klosterkirche besonders verehrt wird. Das im Umfeld der renommierten Basler Schola cantorum entstandene, international erfolgreiche Vokalen­semble Voces suaves arbeitet in unserem, Leopold von Pla­wenn gewidmeten Konzertprojekt erstmals mit dem Tiroler Ensemble für Alte Musik vita & anima unter der Leitung von Peter Waldner zusammen.


Vokalensemble Voces suaves
Ensemble vita & anima
Christoph Rudolf & Johannes Frisch (Barockviolinen)
Arno Jochem (Viola da gamba, Violone & Barockvioloncello)
Pietro Prosser (Chitarrone), Reinhild Waldek (Barockharfe)
Peter Waldner (Orgelpositiv)

Preise

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