Ausschließlich Musik komponierender Frauen steht auf dem Programm dieses Konzertes dreier besonders entdeckungsfreudiger Musiker*innen. Clara Schumanns Klaviertrio ist ein Meisterwerk – umso bedauerlicher ist der Umstand, dass sie sich nicht in größerem Umfang dem Komponieren widmete. Als Lili Boulanger 1918 mit noch nicht einmal 25 Jahren starb, hatte sie bereits ein beeindruckendes musikalisches Oeuvre geschaffen. Sie gilt heute zu Recht als eine der großen Vertreter*innen des französischen Impressionismus.
Elemente des Impressionismus gibt es auch bei der armenischen Komponistin, Musikwissenschaftlerin und Musikpädagogin Gayane Chebotaryan. Wie ihr großes Vorbild Aram Chatschaturjan greift sie aber auch auf armenische Folklorismen zurück und zeigt sich von Neoklassizismus, Spätromantik und Moderne beeinflusst. In keine Schubladen will sich die Südtirolerin Manuela Kerer stecken lassen.
PROGRAMM:
Gayane Chebotaryan: Klaviertrio
Lili Boulanger: Stücke für Klaviertrio: „D’un soire triste“ und „D’un matin du printemps“
Manuela Kerer: Klaviertrio
Clara Schumann: Klaviertrio in g-Moll, op. 17

