Mit Werken von Wolfgang Amadé Mozart, Otto Carl Erdmann Freiherr von Kospoth und Josef Triebensee
Mozart schrieb über sein Quintett für Pianoforte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott am 10. April 1784 an seinen Vater, das Werk sei „das Beste, was ich noch in meinem Leben geschrieben habe“. Diese Komposition ist von klassischer Vollendung. Mozart nutzt das Potenzial der Kombination von Bläserfarben und Hammerklavier optimal aus. Der preußische Komponist Otto Carl Erdmann Freiherr von Kospoth, der 1787 auch durch Tirol reiste, war ein vielseitig gebildeter Mensch, der sich auch für Okkultismus und Alchemie begeisterte.
Im Glauben, feuerfest zu sein, starb er 1817 bei einem Schlossbrand. Seine Serenade für Pianoforte, Oboe, zwei Bassetthörner und Fagott stellt ebenso wie Josef Triebensees Grande Quintuor die damals beliebten tiefen Holzblasinstrumente dem hellen Klang des Klaviers der Mozartzeit gegenüber.