Remember Josef Hundegger

Eine Veranstaltung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in Kooperation mit dem Gemeindemuseum Absam
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  • Dienstag, 27.1.2026 | 19.30 Uhr
  • Eintritt frei
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Der Hilfsarbeiter Josef Hundegger war in Arzl für seine Gegnerschaft zur NSDAP bekannt. Als Angehöriger der Schützenkompanie Arzl trat er trotz des Verbotes für die Abhaltung der Fronleichnamsprozession unter Teilnahme der Schützen ein. Im darauffolgenden Konflikt mit Parteimitgliedern von Arzl soll ihn der Ortsgruppenleiter zur Anzeige gebracht haben.

Hundegger befand sich vom 23. Juni bis 20. Juli 1939 „zur Verfügung der Gestapo“ im Innsbrucker Polizeigefangenenhaus in Haft. Am 12. September desselben Jahres wurde er von der Gestapo „wegen der Verbreitung von Greuelnachrichten“ festgenommen und vom Polizeigefangenenhaus Innsbruck am 9. November nach Rosenheim und weiter ins KZ Sachsenhausen überstellt. Am 6. April 1940 erfolgte sein Abtransport ins KZ Flossenbürg. Josef Hundegger kam am 9. Mai 1942 im KZ Flossenbürg ums Leben. Als Todesursache wurde „Herzschwäche bei akutem Magen- und Darmkatarrh“ angegeben. Die spärlichen Dokumente zu Hundeggers Verhaftung und seiner Ermordung, etwa eine Liste der Gegenstände, die er bei seiner Einlieferung ins Konzentrationslager abgeben musste, sind Ausgangspunkt für eine musikalische Live-Performance mit dem jungen Musiker Xaver Schutti (Trompete und Live-Performance).

Erinnert wird auch an die Jenische Resi Monz aus Söll bei Kufstein: In der Theresienkirche auf der Hungerburg findet sich eine Votivtafel, mit der sie für den Beistand der seligen Therese von Lisieux bei ihrer KZ-Haft (1941-43) dankte.

Ort

Theresienkirche auf der Hungerburg

In Kooperation mit

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