Liebe Musikfreund*innen,

mit großer Freude dürfen wir Ihnen das musikalische Programm der zweiten Saison der Konzertreihe „Innsbrucker Hofmusik“ der Tiroler Landesmuseen präsentieren.

Die nahezu unverändert erhaltene Hofkirche mit ihren weltberühmten Orgeln und einer fast lückenlos dokumentierten, erstklassigen Musikgeschichte ist eine Kulturstätte internationalen Ranges. Neben den erhaltenen Originalinstrumenten (unter anderem im Kunsthistorischen Museum Wien) zeugen vor allem die umfangreichen Inventare der Hofkapelle von einer reichen höfischen Musikkultur am Puls ihrer Zeit.

Der naheliegende Gedanke, diesem außergewöhnlichen Ort wieder seinen originalen Klang zurückzugeben, war die Initialzündung für die Innsbrucker Hofmusik: innerhalb kurzer Zeit wurde so aus dem ambitionierten „Sonderprojekt“ eine nicht mehr wegzudenkende Institution lebendiger Musikgeschichte, die mit ihrem Pioniercharakter Musiker*innen und Publikum gleichermaßen in ihren Bann zieht.

Die historisch informierten Konzertprogramme werden in mehrtägiger intensiver Probenarbeit vom „Ensemble der Innsbrucker Hofmusik“ erarbeitet und erhalten durch die maßgeschneiderte Arbeit am Originalschauplatz ein unverkennbares Gepräge.

In sieben Konzerten haben Sie die Möglichkeit, einen einzigartigen Querschnitt durch die Genres der sakralen und profanen Musik von der Spätrenaissance bis zum Hochbarock zu erleben und hautnah den „unerhörten“ Ergebnissen dieser experimentellen Arbeit zu lauschen!

In Vorkonzerten geben wir hervorragenden Nachwuchsmusiker* innen die Gelegenheit, ihr Können der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wir laden Sie ein, mit uns in die faszinierende Klangwelt der Innsbrucker Hofmusik einzutauchen!

Marian Polin

Künstlerischer Leiter

 
Marian Polin, Künstlerische Leitung

 

DER MUSIK RAUM GEBEN

Die Innsbrucker Hofkirche bietet einzigartige Voraussetzungen für Musik. Sie ermöglicht ein Musizieren an weitgehend unverändert erhaltenen Originalschauplätzen, verfügt über eine einzigartige Akustik und beherbergt drei außergewöhnliche Orgeln – die Chororgel von Jörg Ebert von 1558 als älteste spielbare Orgel Österreichs, die italienische Renaissance-Orgel in der Silbernen Kapelle (um 1580) als weltweit ältestes Instrument der Organo di legno-Tradition und ein klangschönes Orgelpositiv von Johann Caspar Humpel (um 1700).

AUS DER FÜLLE SCHÖPFEN

Musik aus der Blütezeit höfischer Musikpflege in Innsbruck steht im Mittelpunkt der „Innsbrucker Hofmusik“. Der Fokus liegt auf den internationalen Vernetzungen der Musikmetropole Innsbruck von der Spätrenaissance bis zum Hochbarock und auf der Musik der Habsburgerresidenzen. Die Innsbrucker Hofkapelle pflegte ein reiches Repertoire geistlicher und weltlicher Musik. Aus dieser Fülle schöpfen wir, um höfische Prachtentfaltung in die Gegenwart zu holen.

IN DIE TIEFE GEHEN

In jedem unserer minutiös konzipierten Musikprojekte nutzen wir die Möglichkeiten des Klangraums Hofkirche neu – jedes Konzert wird zum Experimentierfeld einer fundierten historischen Aufführungspraxis abseits von Konventionen. Die Konzertprogramme sind zudem das Ergebnis intensiver quellenkundlicher Grundlagenforschung – viele Werke erklingen erstmals in neuerer Zeit. Die Tiroler Landesmuseen unterstreichen damit ihre Bedeutung als Kompetenzzentrum zur Tiroler Musikgeschichte.

AN EINE GROSSE TRADITION ANKNÜPFEN

In der Renaissance und in der Barockzeit war der Innsbrucker Hof Dreh- und Angelpunkt für die musikalische Elite Europas. Bei der „Innsbrucker Hofmusik“ knüpfen wir mit herausragenden Musiker*innen an diese große Tradition an. Das „Ensemble der Innsbrucker Hofmusik“ rekrutiert sich aus renommierten Spezialist*innen und steht unter der Leitung von Marian Polin, der sich als Continuospieler, Solist und Ensembleleiter einen exzellenten Ruf erworben hat.

Die Ausführenden

  • Ensemble der Innsbrucker Hofmusik
  • Marian Polin, Künstlerische Leitung

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