Liebe Freundinnen und Freunde der Innsbrucker Hofmusik!

Wir dürfen dankbar auf 14 erfolgreiche Projekte im Rahmen unserer 2022 gegründeten und von den Tiroler Landesmuseen getragenen Konzertreihe zurückblicken. Nun gehen wir in unsere dritte Saison. Innerhalb kürzester Zeit wurde aus einem Sonderprojekt ein Fixpunkt in der Welt der Alten Musik. Die Innsbrucker Hofmusik gab dem Originalschauplatz Hofkirche nach Jahrhunderten wieder seine Stimme zurück und erspielte sich damit ein treues Stammpublikum.

Im Verlauf unserer intensiven Arbeit haben wir gelernt, die Hofkirche in ihrer Gesamtheit als unser eigentliches Musikinstrument zu verstehen. Dieser Ort mit seinen weltberühmten Renaissanceorgeln, dem erhaltenen Instrumentarium, zahlreichen noch zu entdeckenden Originalkompositionen sowie einer erstklassigen Musikgeschichte ist ein unvergleichliches Gesamtkunstwerk, zu dessen Vervollkommnung die Musiker*innen des Ensembles der Innsbrucker Hofmusik ständig aufs Neue einen Beitrag leisten.

Musikalisch entführt uns die kommende Saison an historische Schauplätze exquisiter Musikpflege wie den Wiener Kaiserhof, den Kaiserdom in Frankfurt, den bischöflichen Hof von Passau oder Klöster wie Marienberg und das Haller Damenstift.

Kooperationen führen das Ensemble der Innsbrucker Hofmusik in diesem Jahr zu den Festivals „MilanoArteMusica“, „Füssener Festtage Alter Musik“, „SüdtirolFestival Meran“, „Horizonte Landeck“, „Trento MusicaAntica“, in die Stiftskirchen von Marienberg und Innichen und nach Kitzbühel.

Höhepunkte des bevorstehenden Jahres sind sicherlich das Oratorium „La Maddalena pentita“ des Jahresregenten Alessandro Scarlatti, eine Vesper-Rekonstruktion aus Monteverdis „Selva morale e spirituale“ oder die pompöse vierchörige Musik von Lambert de Sayve zur Krönung von Kaiser Matthias und Anna von Tirol 1612. Eine Premiere stellt das Projekt Nr. 20 „Serenada della Pace“ dar, wenn die Hofmusik zu ihrem kleinen Jubiläum erstmals in der Besetzung eines vollen Barockorchesters im Kaiser Leopold-Saal auftreten wird.

2024 ist es gelungen, verschiedene tragfähige Partnerschaften mit Festivals, Konzertreihen und Forschungsinstitutionen zu schließen, etwa mit den „Innsbrucker Festwochen der Alten Musik“, den „Osterspielen Sterzin“g, den „Füssener Festtagen Alter Musik“, dem Festival „Musica Sacra Bozen/Trient“ und dem „Benedikt Anton Aufschnaiter-Dokumentationszentrum“ in Kitzbühel.

Wir freuen uns, wenn Sie uns in der Innsbrucker Hofkirche besuchen und mit uns ein weiteres Mal eintauchen in die wunderbare Welt der „kaiserlichen“ Musik zwischen Renaissance und Barock.

Marian Polin

Künstlerischer Leiter

 
Marian Polin, Künstlerische Leitung

 

DER MUSIK RAUM GEBEN

Die Innsbrucker Hofkirche bietet einzigartige Voraussetzungen für Musik. Sie ermöglicht ein Musizieren an weitgehend unverändert erhaltenen Originalschauplätzen, verfügt über eine einzigartige Akustik und beherbergt drei außergewöhnliche Orgeln – die Chororgel von Jörg Ebert von 1558 als älteste spielbare Orgel Österreichs, die italienische Renaissance-Orgel in der Silbernen Kapelle (um 1580) als weltweit ältestes Instrument der Organo di legno-Tradition und ein klangschönes Orgelpositiv von Johann Caspar Humpel (um 1700). 

AUS DER FÜLLE SCHÖPFEN

Musik aus der Blütezeit höfischer Musikpflege in Innsbruck steht im Mittelpunkt der „Innsbrucker Hofmusik“. Der Fokus liegt auf den internationalen Vernetzungen der Musikmetropole Innsbruck von der Spätrenaissance bis zum Hochbarock sowie auf der Musik der Habsburgerresidenzen. Die Innsbrucker Hofkapelle pflegte ein reiches Repertoire geistlicher und weltlicher Musik. Aus dieser Fülle schöpfen wir, um höfische Prachtentfaltung in die Gegenwart zu holen. 

IN DIE TIEFE GEHEN

In jedem unserer minutiös konzipierten Musikprojekte nutzen wir die Möglichkeiten des Klangraums Hofkirche neu – jedes Konzert wird zum Experimentierfeld einer fundierten historischen Aufführungspraxis abseits von Konventionen. Die Konzertprogramme sind zudem das Ergebnis intensiver quellenkundlicher Grundlagenforschung – viele Werke erklingen erstmals in neuerer Zeit. Die Tiroler Landesmuseen unterstreichen damit ihre Bedeutung als Kompetenzzentrum zur Tiroler Musikgeschichte. 

AN EINE GROSSE TRADITION ANKNÜPFEN

In der Renaissance und in der Barockzeit war der Innsbrucker Hof Dreh- und Angelpunkt für die musikalische Elite Europas. Bei der „Innsbrucker Hofmusik“ knüpfen wir mit herausragenden Musiker*innen an diese große Tradition an. Das Ensemble der Innsbrucker Hofmusik rekrutiert sich aus renommierten Spezialist*innen und steht unter der Leitung von Marian Polin, der sich als Continuospieler, Solist und Ensembleleiter einen exzellenten Ruf erworben hat.

Die Ausführenden

  • Ensemble der Innsbrucker Hofmusik
  • Marian Polin, Künstlerische Leitung

Tickets

  • Preise
  • Abonnement
  • Kontakt und Kartenvorverkauf
 

 

Häuserübersicht

Einwilligung

Durch das „Akzeptieren“ willige ich ausdrücklich in die Drittlandübermittlung meiner technischen Informationen (insb. IP-Adresse) ein, damit der Inhalt dargestellt werden kann. Ich nehme zur Kenntnis, dass in den USA kein ausreichendes Datenschutzniveau vorliegt und das Risiko besteht, dass unter anderem US-Behörden auf meine Daten zugreifen könnten und dagegen kein ausreichender Rechtschutz besteht. Nähere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf meiner Einwilligung finde ich in der Datenschutzerklärung.