Werkstatt

Vom Auf- und Abbau der einzelnen Ausstellungen über Instandhaltung, Elektrik und Kunsttransport bis zum Bau von Materialien für die Kulturvermittlung – die sechs Mitarbeiter der Werkstätte kümmern sich um alles, was geübtes handwerkliches Geschick bedarf. Bei Dauer- und Sonderausstellungen betrifft das etwa die räumliche Gestaltung. Die Mitarbeiter verlegen Böden, ziehen Wände ein und streichen diese, installieren und warten die benötigte Elektrik, hängen die Beleuchtung und nehmen Montagearbeiten vor. Für die Objektpräsentation sind darüber hinaus detailgetreue Tischlerarbeiten gefragt, so entstehen einzelne Möbelstücke, wie etwa Vitrinen, Treppen oder ein überdimensionales Smartphone aus eigener Hand.

In der betriebseigenen Werkstatt in Hall wird Holz zugeschnitten und weiteres Material wie Stoff, Teppich und Plexiglas verarbeitet. Mit dem Transporter der Tiroler Landesmuseen gelangen die fertigen Objekte bzw. deren Teile anschließend in das jeweilige Haus und werden dort fertig aufgebaut. Andere Transporte, die die Werkstätte laufend übernimmt, sind die Lieferungen von Kunstwerken: Ankäufe, Leihgaben, Transporte von Museumsexponaten zwischen den Häusern und die Übersiedelung von Objekten aus den Häusern ins Depot.

Bei Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür, dem Bergiselfest oder dem Fest der Vielfalt sind die Werkstatt-Mitarbeiter ebenfalls zur Stelle und nehmen Auf- und Abbauarbeiten vor. Für auswärts stattfindende Konzerte werden Musikinstrumente wie der kostbare Hammerflügel Conrad Graf aus der Musiksammlung behutsam transportiert. Die permanente Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen ist in der Werkstatt unabdingbar. Dabei geht es nicht nur um die handwerkliche Tätigkeit bei Sonderausstellungen, sondern auch um interne Arbeiten wie die Instandhaltung und Ausstattung der Büroräumlichkeiten, der Aufenthaltsräume und Besprechungszimmer

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