Wintersemester 2026/27: 7.10.26 – 27.1.27
Mittwochs, jeweils von 17.15 – 18.45 Uhr im Hörsaal 7 (EG)
Museen haben in den letzten Jahrzehnten ihre traditionellen Arbeitsbereiche Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln erweitert und bekennen sich mit einer neuen Museumsdefinition (ICOM, 2022) zu Zugänglichkeit, Inklusion, Diversität und Nachhaltigkeit. Viele von ihnen verstehen sich immer mehr als soziale Räume der Beziehung und der Vernetzung und versuchen in unterschiedlichen Formen in Kooperation mit verschiedenen Communities zu handeln.
Die meisten verlassen eine lineare, einseitige Deutung der Geschichte und versuchen, vielfältige
Perspektiven in ihre Arbeit zu inkludieren. Aus diesen Visionen resultieren neue Organisationsformen, innovative Ausstellungs- und Vermittlungsformate oder auch neue Methoden der Begegnung im digitalen Raum.
Die Ringvorlesung thematisiert diese Entwicklungen gemeinsam mit Expertinnen und Experten, die ihre Praxiserfahrungen im Kontext der zentralen Fragestellungen der aktuellen Museologie reflektieren.
Eine Kooperation von:
Tiroler Landesmuseen, Universität Innsbruck, Institut für Kunstgeschichte, Institut für Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft, FSP Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte Forschungsschwerpunkt der Universität Innsbruck, Servicestelle für Museen und regionale Kulturarbeit des Landes Tirol.