Warum sitzt das Alpenkitz im Korb?

Hören Sie selbst:

 

Die Geschichte, wie das Alpenkitz trotz Androhung der Todesstrafe geschmuggelt wurde, erzählt Peter Morass. Sie ist ein Beispiel dafür, wie und warum sich die Artenvielfalt Tirols verändern kann.

 


Alpen-Steinbock Kitz (Capra ibex)
© TLM
Alpen-Steinbock Kitz (Capra ibex)

Zur Ausstellung

In einem neuen Ausstellungszyklus öffnet sich erstmals langfristig ein Fenster der naturwissenschaftlichen Sammlungen im Schloss Weiherburg in Innsbruck. In enger Kooperation mit dem Alpenzoo werden die historischen Räumlichkeiten für Besucher*innen geöffnet und führen diese durch jährlich wechselnde Themenschwerpunkte. Die beeindruckend vielfältigen Objekte aus den Sammlungen sollen dabei jedenfalls im Mittelpunkt des Publikums stehen.

Der Präsentationsreigen beginnt mit einer Schau, die sich insbesondere neu eingewanderten und/oder eingeschleppten Tieren und Pflanzen in Tirol nach der Entdeckung Amerikas, sprich den sogenannten Neobiota widmet. Der ursprünglich natürliche und inzwischen wesentlich vom Menschen geprägte Wandlungsprozess der Biodiversität wird auch durch schon seit Millionen Jahren ausgestorbene, oder erst in letzter Zeit verschwundene Arten thematisiert. Erfolgsbeispiele bereits ausgerotteter Arten wie der erfolgreich wiederangesiedelte Steinbock zeigen Möglichkeiten für die Zukunft auf, die Neo-Ex-Tiroler*innen.

Gerade der Steinbock ist eines der Beispiele einer symbiotischen Ergänzung der Ausstellung zu den lebenden Tieren im Alpenzoo. Gleich mehrere Arten können nämlich erstmals als Streichelpräparate ganz neu erlebt werden. Mit der Gottesanbeterin oder dem Signalkrebs finden sich aber auch lebende Neo-Tiroler*innen der jüngsten Vergangenheit und lassen sich aus nächster Nähe bestaunen.

in Kooperation mit

Adresse

Weiherburggasse 37, 6020 Innsbruck

Mit freundlicher Unterstützung der

Häuserübersicht