Vom Kalvarienberg zum Stadtberg
Vom Kalvarienberg wiederum ist es nur ein Katzensprung zum Stadtberg. Wer den Spaziergang ausdehnen möchte, sollten diesen Weg einschlagen: die Wanderung über die Dickichtkapelle und die Krampuswand zur Duxeralm oder zum Berggasthof Aschenbrenner lohnt sich. Der Ausblick vom höher gelegenen Berggasthof reicht bis ins Hochtal Thiersee mit dem Pendling und dem deutschen Mangfallgebirge.
Steil bergauf: die hochalpine Welt des Kaisergebirges
Am Berggasthof Aschenbrenner angekommen eröffnet sich die hochalpine Welt des Kaisergebirges. Ist der Weg über das Brentenjoch zum Weinberger Haus oder die Kaindl-Hütte noch durchaus für wanderfeste Familien geeignet, so bedarf es für einen Rundweg über den Bettlersteig in das – durch die Fernsehsendung „9 Plätze – 9 Schätze“ noch mehr in den Fokus gerückte – Kaisertal bereits alpiner Erfahrung und Trittsicherheit. Generell sind die Hochalmen und Schutzhütten am Fuße der Steilwände des majestätischen „Koasas“, wie die Einheimischen den imposanten Gebirgszug nennen, als Ausgangspunkt schwieriger Kletter- und Bergtouren sehr beliebt.
Mountainbike und Almabtrieb
Doch nicht nur zum Wandern, Bergsteigen und Klettern lohnt sich ein Abstecher in die südlich von Kufstein gelegene Bergwelt. Durch das weitläufige Netz von Forststraßen eignet sich der Stadtberg auch für ausgedehnte Touren mit dem Mountainbike. Alle bereits oben erwähnten Hütten können auch per Bike angesteuert werden. Die durchaus anspruchsvollen Routen sind mit etlichen Höhenmetern gespickt und mit Hinweistafeln bestens ausgeschildert. Ein kleines Detail am Rande: Jedes Jahr Ende September wird dort der Kufsteiner Stadtmeister auf dem Mountainbike gekürt. Die Strecke führt dabei direkt vom Stadtzentrum zum Berggasthof Aschenbrenner. An dem Rennen, welches sich großer Beliebtheit erfreut und am selben Tag wie der Almabtrieb stattfindet, können aber natürlich auch „Nicht-Kufsteiner*innen“ teilnehmen.