Die Tiroler Landesmuseen organisierten die internationale Tagung gemeinsam mit der Freien Universität Bozen, dem Naturmuseum Südtirol und dem MUSE. Erstmals trafen sich dabei vier paläontologische Fachgesellschaften zu einer gemeinsamen Jahrestagung: die Società Paleontologica Italiana, die Paläontologische Gesellschaft, die Österreichische Paläontologische Gesellschaft und die Swiss Palaeontological Society.
Internationale Forschung im Herzen der Alpen
Mit mehr als 320 Teilnehmenden aus 25 Ländern entwickelte sich Paleo4Alps zu einer der größten paläontologischen Fachtagungen Europas der vergangenen Jahre. Forschende aus aller Welt präsentierten aktuelle Erkenntnisse zur Entwicklung des Lebens auf der Erde – von den ersten Pflanzen über Dinosaurier bis hin zu Säugetieren und den Auswirkungen großer Klimaveränderungen. In über 200 Vorträgen wurden neue Fossilfunde, moderne Analysemethoden und interdisziplinäre Forschungsansätze vorgestellt. Besonders deutlich wurde dabei, wie eng Paläontologie heute mit Biologie, Geologie, Klimaforschung und Informatik zusammenarbeitet. Künstliche Intelligenz, dreidimensionale Bildgebung und computergestützte Analysen gehören inzwischen ebenso zum Werkzeugkasten der Wissenschaft wie klassische Feldarbeit.




