Mit zahlreichen Auszeichnungen und einem Festakt in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck hat das offizielle Tirol am 15. August 2026 den „Hohen Frauentag“ begangen. Insgesamt wurden 140 Verdienstmedaillen, 46 Verdienstkreuze und 23 Lebensrettungsmedaillen verliehen.
Unter den Ausgezeichneten war auch Peter Huemer. Der ehemalige Leiter der Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Tiroler Landesmuseen wurde für seine Verdienste um die Naturwissenschaften, insbesondere um die Schmetterlingsforschung, mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet. Über viele Jahre war Peter Huemer an den Tiroler Landesmuseen wissenschaftlich tätig und prägte dort maßgeblich die zoologische Forschung sowie die Betreuung der naturwissenschaftlichen Sammlungen. Als renommierter Lepidopterologe widmete er sich vor allem der Erforschung, Systematik und Verbreitung von Schmetterlingen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Alpenraum.
Auch nach seiner Pensionierung ist Peter Huemer den Tiroler Landesmuseen eng verbunden und heute weiterhin als ehrenamtlicher Mitarbeiter wissenschaftlich tätig. Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem umfassenden Fachwissen leistet er nach wie vor einen wertvollen Beitrag zur Schmetterlingsforschung, zur Erhaltung der wissenschaftlichen Sammlungen und zum Verständnis der heimischen Artenvielfalt. Peter Huemers Begeisterung für Schmetterlinge ist ungebrochen, stets setzt er sich für ihren Schutz ein: „Schmetterlinge sind faszinierende Wesen“, so Huemer, „ihre Empfindlichkeit ist aber auch ein Indikator für den Zustand der Umwelt. Viele Arten sind hoch spezialisiert und auf zunehmend seltene Lebensräume wie blumenreiche Wiesen beschränkt.“ Peter Huemer appelliert auch immer wieder an Gartenbesitzer*innen, ein englischer Rasen sei kein idealer Lebensraum für Schmetterlinge. Blumenwiesen hingegen schon.






