CRITIS nutzt Erkenntnisse aus den größten Massenaussterben der Erdgeschichte, um die Mechanismen heutiger Klima- und Biodiversitätskrisen besser zu verstehen. Durch Workshops, Lehrmaterialien und Mixed Reality werden die Auswirkungen des Überschreitens planetarer Kipppunkte erlebbar. Für mehr Resilienz und Bewusstsein im Umgang mit unserer Erde.
CRITIS: Kritische Kipppunkte im Erdsystem
Lehren aus der Vergangenheit für die ZukunftZiele
- Das übergeordnete Ziel von CRITIS ist es, das Verständnis für die Funktionsweise der Erde als System zu fördern und das Bewusstsein für die Dringlichkeit von Klimaschutz und nachhaltigem Handeln zu stärken. Konkret soll das Projekt:
- wissenschaftliche Erkenntnisse zu vergangenen Biodiversitätskrisen systematisch aufbereiten und der Öffentlichkeit zugänglich machen
- die Parallelen zwischen historischen Kipppunkten und der heutigen Klimakrise sichtbar machen
- ein systemisches Denken in Bezug auf globale Zusammenhänge und eigene Verantwortung fördern
- innovative Bildungsangebote für Schulen, Museen und die breite Öffentlichkeit entwickeln
Als Referenzpunkte werden die Bletterbach Schlucht (Südtirol) für das Perm-Trias und das Kuhjoch (Tirol) für das Trias-Jura Massensterben herangezogen.
Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel, zur EU-Biodiversitätsstrategie 2030 sowie zu nationalen und regionalen Bildungs- und Klimaschutzstrategien.
- Projektlaufzeit: 05/2026 – 03/2028
- EU-Mittel: 385.563€
- Gesamtkosten: 522.589€
- Lead Partner
GEOPARC Bletterbach (Südtirol)
PI Dr. Hannah Pomella - Projekt Partner
Tiroler Landesmuseen
PI Priv. Doz. Dr. Evelyn Kustatscher - Assoziierte Partner
Amt für Geologie und Baustoffprüfung (Südtirol)
Betrieb Landesmuseen (Südtirol)
Verein Naturpark Karwendel (Tirol) - Wissenschaftliche Beratung
Prof. Georg Kaser
Prof. Sylvain Richoz
Dr. Herwig Prinoth

