Schulklassen, die zwischen Ausstellungsstücken Liegestütze machen und Hampelmänner vorführen? Klingt merkwürdig, tatsächlich gesehen aber vor kurzem im Tiroler Volkskunstmuseum. Dahinter steckte ein cleveres Konzept von sechs Schülerinnen des BG/BRG Innsbruck Sillgasse. Sie hatten sich auf Einladung der Kulturvermittlung der Tiroler Landesmuseen auf das herausfordernde Projekt „Schüler*innen führen Schüler*innen“ eingelassen.
Im Rahmen des Peer-to-Peer-Projektes der Kulturvermittlung übernahmen sie die Aufgabe, andere Schüler*innen durch die aktuelle Sonderausstellung „GERECHT? Geschichten über soziale Ungleichheiten“ zu führen.
Was entspannt klingt, war in Wahrheit das Ergebnis mehrmonatiger Vorbereitung. Welche Themen interessieren mich denn wirklich? Wie stelle ich eine gute Frage? Was möchte ich mit meiner Führung erreichen? Diese und weitere Fragen beschäftigten die Jugendlichen in der Konzeptentwicklung intensiv und bildeten die Grundlage für ihr innovatives Führungskonzept.