Schatzkammer Innsbrucker Musikverein

Die Schöpfungsgeschichte für großes Orchester
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Vorgespräch zum Konzert

Franz Gratl im Gespräch mit Karlheinz Siessl über Cesare Pompeo di Castelbarco Visconti Simonetta (1782-1860), „Sonate caratteristiche sopra la Creazione per grande orchestra, op. 38“:

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Cesare di Castelbarco (1782–1860):
„Sonate caratteristiche sopra la Creazione“, op. 38 (ca. 1845)

Graf Cesare di Castelbarco stammte aus dem italienischen Hochadel; seine Familie, die seit jeher kaisertreu war, verfügte über ausgedehnte Besitzungen im Trentino und in der Lombardei. Castelbarco war nicht nur Diplomat im österreichischen Staatsdienst, sondern auch ein fanatischer Musikliebhaber. Er besaß eine erlesene Sammlung von Streichinstrumenten (u. a. von Stradivari, Guarneri, Amati und Stainer), spielte sehr gut Geige und komponierte mit großem Geschick. Als Rarität ist in der Bibliothek des Innsbrucker Musikvereins die Druckausgabe seiner  „Charakteristischen Sonaten über die Schöpfung“ überliefert. Dieses höchst originelle Orchesterwerk ist nicht nur ein Beleg für Castelbarcos exzellente kompositorische Fähigkeiten, sondern auch eine Verneigung vor Joseph Haydn, dem Urheber der berühmtesten Musik zur Schöpfungsthematik.

Orchester der Akademie St. Blasius
Karlheinz Siessl (Leitung)

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