Tag der offenen Tür

Ein Blick hinter die Kulissen
  • Dienstag, 26.10.2021 | 9 - 17 Uhr
  • Eintritt frei
  •  
  • Für Erwachsene, Familie, Jugendliche & Kinder

COVID-19 SCHUTZMASSNAHMEN

Zutritt zum Tag der offenen Tür in allen Häusern nur mit 3G-Nachweis.
Zu den Schutzmaßnahmen


Hereinspaziert!

Erkunden Sie die aktuellen Ausstellungen im Ferdinandeum, Zeughaus, TIROL PANORAMA mit Kaiserjägermuseum, im Volkskunstmuseum und der Hofkirche und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer Museen.

Auf Erwachsene und Kinder wartet zudem ein spannendes Kulturprogramm.

„Hinter die Kulissen“ bietet dabei vielfältige Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche im Museum, wie etwa die Forschungs- und Sammlungsarbeit.

Bei unseren Führungen können Sie vor allem die aktuellen Ausstellungen und Präsentationen genauer kennenlernen. Verschiedene Stationen im Museum laden daneben zum Zuschauen und Mitmachen ein.


Programm

Programmdetails stehen hier zum Download bereit:
Programm „Tag der offenen Tür“


Weitere Programmhighlights:

 

Ferdinandeum:

Die Bibliothek des Ferdinandeums – Vor und hinter den Kulissen
300.000 Bände und zahlreiche Sondersammlungen beherbergt die Bibliothek des Ferdinandeums. Darin findet sich Unerwartetes, Herausragendes und Alltägliches. Die Führung gibt Einblick in die Arbeit und den Bestand der Bibliothek.

Expert*innen geben Auskunft: „Zum aktuellen Stand der Forschung am Altar von Schloss Tirol“
Seit 2016 wird am Altar von Schloss Tirol geforscht und gearbeitet. Dabei wurden die Holzkonstruktion, die Farben und die Maltechnik untersucht. Aktuell ist die Konservierung des Retabels in Arbeit und die Restaurierung in Vorbereitung.

Kurzführung „Oliver Laric – Kopie und Original“
Oliver Laric zählt zu den wichtigsten Künstler*innen seiner Generation. Die aktuellen Videoarbeiten, die er im Ferdinandeum präsentiert, weisen auf die Bedeutung der Verhältnisse zwischen humanen und nicht humanen Lebewesen aber auch auf neue mögliche Verbindungen unter Disziplinen und Epochen. Drei der vier Skulpturen in der Ausstellung sind ausgehend von 3D-Scans von historischen Vorlagen, die sich in Innsbruck befinden, realisiert worden und stellen Begriffe wie Original und Kopie in Frage.


Volkskunstmuseum und Hofkirche:

Living History „Von vrouwen und von wîben“ mit Vrouwen Maere (Interessensgemeinschaft 14. Jhdt. in Tirol)
Im Kreuzgang des Museums wird ein Living History Programm angeboten. Thematisch dreht sich die Veranstaltung um das Alltagsleben der Frauen im spätmittelalterlichen Tirol. Neben Schautischen und Interaktion mit den Besucher*innen gibt es auch einen Mitmach-Workshop zur Fingerschlaufenwebtechnik.

Lesung „Von einem, der nach Welschtirol ging. Karl Jülg, sein Leben und seine Schriften.“ im Rahmen der Ausstellung „Al lavoro! Über die Zuwanderung aus dem Trentino im 19. Jahrhundert“
Es war die Liebe, die Karl Jülg (1854-1933) nach Welschtirol verschlug und nicht nur die Tatsache, dass er eine Stelle am k.k. Gymnasium in Trient bekam. Aus der Liebe für Maria Clementi wurde eine Hochzeit und dann ein gemeinsames Leben in der kleinen Ortschaft Tavernaro unweit von Trient. Hier entstanden auch seine auf Italienisch und Deutsch verfassten Fremdenführer über Welschtirol. Sie werden noch heute in der touristischen Literatur geschätzt.

Expert*innen geben Auskunft: „Vom Ding zum Museumsobjekt. Was geschieht mit dem Objekt im Museum?“
Für ein Objekt, das neu ins Museum kommt, reicht es nicht aus, dass es präsentiert wird. Zuerst müssen alle mit dem Objekt verbundenen Informationen erfasst und dokumentiert werden. Das Inventarisieren gehört zu den Kernaufgaben der Museumsarbeit. Dadurch erfolgt die eindeutige Identifizierung des Objekts und es gewinnt an Bedeutung; es wird dadurch erst vom Ding zum Museumsobjekt. Wie dies praktiziert wird, wie die Informationen aufbereitet und archiviert werden, können Sie im Archiv des Volkskunstmuseums sachkundig am Tag der offenen Tür erfahren.

Kuratorinnenführung „Florian Raditsch. Im Schein von Rauch und Flamme“
Florian Raditsch inszeniert die Stuben im ersten Stock des Volkskunstmuseum mit seinen Wandmalereien, Installationen, faszinierenden Zeichnungen und Hörstationen neu. Er verwebt unterschiedliche Welten in eine freie künstlerische Erzählung, die von dem Folklore in Tirol und Kalifornien aber auch von seiner Rezeption in der Avantgarde inspiriert ist und uns über neue mögliche Beziehungen zwischen den Menschen und der Natur nachdenken lässt. Er lässt einen roten Blitz in das Museum einschlagen und fragt uns: Was wäre wenn auch in Tirol die Wälder brennen würden?

Kurzführung „Der lange Weg zum Monument. Zur Entstehung des Andreas-Hofer-Denkmals“
Die Erinnerung an Andreas Hofer wurde schon bald nach seinem Tod in Mantua 1810 zu einem Politikum, das Regierung und Behörden beschäftigte. Zunächst exhumierten 1823 Kaiserjägeroffiziere in einer Nacht-und-Nebelaktion die Gebeine des „Nationalhelden“, die dann heimlich nach Innsbruck gebracht wurden. Man bestattete sie in der Hofkirche und entschied, ein Denkmal zu errichten. Wettbewerb um die Gestaltung des Monuments, Auswahl und Transport des geeigneten Materials und ausufernde Kosten beschäftigten die Beamten mehrere Jahre, ehe das Denkmal in seiner heutigen Form 1837 fertiggestellt werden konnte. Das Ergebnis war ein Monument für den Wirt und Pferdehändler Hofer, das in seinen Dimensionen eher an ein Denkmal für Kaiser*innen und König*innen erinnert.


Zeughaus:

Expert*innen geben Auskunft: „Zur Restaurierung der Globen von Peter Anich“
„Der Himmels- und der Erdglobus von Peter Anich wurden im Jahr 2020 konserviert und restauriert. Dabei erfolgte die Abnahme von früheren Firnisschichten und Retuschen, außerdem wurden die Holzgestelle gesichert und die Uhren und Metallbestandteile gereinigt. Heute präsentieren sie sich wieder als gepflegte Belege der Kunstfertigkeit von Peter Anich.“

Kurzführung „Von einer besonderen Beziehung … Tier und Mensch“
Tiere spiel(t)en im Leben der Menschen und ihrer kulturgeschichtlichen Entwicklung immer eine besondere Rolle. Die Führung macht sich auf die Suche nach tierischen Spuren in der Dauerausstellung des Zeughauses und beleuchtet dabei verschiedene Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung.

Kurzführung „Kriegsinvalidenfürsorge im Ersten Weltkrieg“
Viele der ab 1914 in den Krieg eingezogenen Soldaten kehrten als verstümmelte, verletzte, kranke und traumatisierte Männer heim. Die Führung beleuchtet den Aspekt der Kriegsinvalidenfürsorge im Spannungsfeld von Medizin, Kriegswirtschaft und Propaganda während und nach dem Ersten Weltkrieg.

Familienprogramm der Kinderfreunde, 13 bis 17 Uhr

▪️ Hindernisparcours
▪️ 1 – 2 oder 3 – Das Familienquiz zum Thema Mobilität
▪️ Ich packe meinen Koffer
▪️ Sinnesweg
▪️ Verkehrsmittel-Kübel-Memory
▪️ Gummistiefelwerfen
▪️ Tempo-Große-Schnecke
▪️ Rucksack-Taschen-Rallye

TIROL PANORAMA mit Kaiserjägermuseum:

Kurzführung „Die Natur in Tirol im Wandel der Zeit“
Nach dem Rückzug der Gletscher mit dem Ende der letzten Eiszeit erfolgte die Wiedereroberung der Alpen durch Pflanzen und Tiere. Auch Menschen sind in das Gebiet eingewandert und haben die Natur stark verändert und ihrer Nutzung unterworfen. Wir sehen uns an, wo man Spuren dieser menschlichen Veränderungen heute beobachten kann und erörtern, inwiefern diese für die Biodiversität von Bedeutung sind.

Expert*innen geben Auskunft: „Bergisel – Geologie am Schauplatz“
Der Bergisel, am Schnittpunkt von Inn- und Wipptal gelegen, ist umringt von unterschiedlichen geologischen Großeinheiten: im Norden die Nördlichen Kalkalpen, im Südwesten das Stubai-Ötztal-Kristallin und im Südosten das Tauern Fenster. Vorgestellt werden Gesteine und Mineralien aus der Umgebung des Bergisels sowie Einblicke in die geologische Entwicklung des Gebietes.

Programm

Häuserübersicht

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