Kleist-Matinee

Im September 2024 sorgte ein Fund in der Bibliothek des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum für internationales Aufsehen. Fünf bislang unbekannte Briefe von Heinrich von Kleist an den österreichischen Diplomaten Joseph von Buol-Berenberg wurden der überraschten Öffentlichkeit gemeinsam mit der Kleist-Gesellschaft und dem Kleist-Museum präsentiert. Es handelt sich um den größten Fund an Kleist-Briefen seit über 100 Jahren. Als Entdecker der Briefe darf der in Michigan tätige Germanist Hermann F. Weiss gelten, der die Suche angestoßen hatte und die Bearbeitung der Briefe dann wissenschaftlich begleitete.

Maßgeblich unterstützt wurde Weiss vom Innsbrucker Germanisten Klaus Müller-Salget, der die intensive Arbeit vor Ort in der Bibliothek leistete und als ausgewiesener Kleist-Experte gilt.

Die Kleist-Matinee, die eine Kooperation des Tiroler Landestheaters mit den Tiroler Landesmuseen ist, bringt nun Kleist auf die Bühne. Schauspieler*innen Julia Posch und Florian Granzner lesen die Briefe, Klaus Müller-Salget ordnet diese in Biografie und Werk von Kleist ein und am Podium diskutieren Irene Girkinger vom Tiroler Landestheater, Klaus Müller-Salget und Roland Sila, Leiter der Bibliothek des Ferdinandeums, über die Bedeutung des Fundes.

Adresse

Tiroler Landestheater
Rennweg 2
6020 Innsbruck

In Kooperation mit

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