Woher stammt das Gemälde? Wem gehörte es einst? Wie wurde es hergestellt? Was verbirgt sich auf seiner Rückseite? Wer hat es gemalt? Welches Leben hat der oder die Künstler*in geführt?
Kaum ein Museum kann sich heutzutage der Aufgabe entziehen, die Herkunft der Bestände aufzudecken und die Ergebnisse transparent darzustellen. Die oftmals verschlungenen Wege der Kunstwerke in eine Museumssammlung werden rekonstruiert. So versucht man jedem Kürzel, jedem Namen eine Person zuzuordnen, um die Forschung voranzutreiben. Alle Fragen ans Objekt haben das Ziel, eine möglichst lückenlose Herkunftschronologie für das Sammlungsgut nachzuweisen.
In der Veranstaltungsreihe „Perspektivenwechsel“ sprechen zwei Menschen unterschiedlicher Fachrichtung über ein Objekt. Die verschiedenen Sichtweisen zeigen, wie vielfältig sich ein Objekt deuten lässt und bringen bemerkenswerte Geschichten und überraschende Zusammenhänge hervor – eine mehrdimensionale und interdisziplinäre Erfahrung ausgewählter Objekte.