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Im Museum dienen Kunstobjekte oftmals als Illustrationen unserer eigenen Weltanschauungen. Wir betrachten sie aus einer ästhetischen Perspektive, deuten sie aus einem bestimmten sozialen und kulturellen Kontext heraus und unterwerfen sie persönlichen Überlegungen.
Doch führen die Kunstwerke nicht auch ein Eigenleben? Verfügen sie nicht auch unabhängig vom Menschen über die Macht, die Welt zu gestalten? Über diesen „dunklen Wunsch aller Dinge“, wie der Dichter Rainer Maria Rilke ihn einst bezeichnete, diskutieren Thomas Feuerstein (Künstler), Oliwia Murawska (Ethnografin, Universität Innsbruck), Annika Schlitte (Philosophin, Universität Greifswald) und Christiane Schürkmann (Soziologin, Universität Mainz). Moderation: Ralf Bormann (Grafische Sammlung)
Diskussionsteilnehmer*innen:
Thomas Feuerstein
Künstler und Kunsttheoretiker
Wien und Innsbruck
Dr. Oliwia Murawska
Senior Lecturer
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie
Prof. Dr. Annika Schlitte
Geschäftsführende Direktorin
Universität Greifswald, Institut für Philosophie, Arbeitsbereich Ästhetik und Kulturphilosophie
Dr. Christiane Schürkmann
Post-Doc
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Soziologie, Arbeitsbereich Wissen, Bildung, Qualitative Methode
Moderation:
Dr. Ralf Bormann
Sammlungsleiter
Tiroler Landesmuseen, Grafische Sammlung